Zitate von Jeremy Taylor
Jeremy Taylor (1613–1667) — Bischof, Theologe · Anglikanisch · England
Jeremy Taylor (1613–1667) war ein englischer Theologe, königlicher Kaplan und späterer anglikanischer Bischof in Irland. Er wurde durch sprachmächtige Erbauungsschriften wie „Holy Living“ und „Holy Dying“ bekannt, geriet jedoch wegen Abweichungen von der traditionellen Erbsündenlehre und seiner Amtsführung in Irland auch in die Kritik. Heutigen Bibellesern bieten seine Werke klassische Anleitungen zu christlicher Lebensführung, Gebet und seelsorgerlicher Sterbebegleitung.
Epoche: Reformation & Barock
Wiederkehrende Themen: Weisheit & Erkenntnis, Glaube & Vertrauen, Beziehung & Familie, Liebe, Gebet & Stille, Hoffnung & Zuversicht, Angst & Sorge, Nachfolge & Jüngerschaft
Zitate von Jeremy Taylor
Es ist unmöglich, dass derjenige verzweifelt, der sich daran erinnert, dass sein Helfer allmächtig ist.
Jeremy Taylor
Liebe ist Freundschaft, die Feuer gefangen hat.
Jeremy Taylor
Die beste Theologie ist eher ein göttliches Leben als ein göttliches Wissen.
Jeremy Taylor
Wer nur das gibt, was er ebenso gut wegwerfen würde, gibt ohne Großzügigkeit; denn das Wesen der Großzügigkeit liegt im Selbstopfer.
Jeremy Taylor
Durch Prüfungen formt Gott uns für Höheres.
Jeremy Taylor
Unter Freundschaft versteht man die größte Liebe, den größten Nutzen, die offenste Kommunikation, das edelste Leiden, die strengste Wahrheit, den herzlichsten Rat und die größte Vereinigung der Gemüter, zu der edle Menschen fähig sind.
Jeremy Taylor
Gott hat dem Menschen hier auf Erden eine kurze Zeit gegeben, und doch hängt von dieser kurzen Zeit die Ewigkeit ab.
Jeremy Taylor
Was könnte törichter sein als zu glauben, dass all dieses wunderbare Gefüge von Himmel und Erde durch Zufall entstehen konnte, wenn doch all die Kunst der Wissenschaft nicht einmal eine Auster hervorzubringen vermag?
Jeremy Taylor
Um was auch immer wir Gott bitten, lasst uns auch dafür arbeiten.
Jeremy Taylor
Flüchtigkeit des Verlangens ist ein großer Feind für das Gebet eines guten Menschen. Das Gebet muss entschlossen, eifrig, geschäftig und wirksam sein. Denn bedenke, welch ungehöriges Verhalten es ist, wenn ein Mensch zu Gott wegen einer Sache spricht, die er selbst gar nicht schätzt. Unsere Gebete klagen unseren Geist an, wenn wir nur lauwarm um Dinge bitten, für die wir eigentlich sterben müssten – Dinge, die kostbarer sind als kaiserliche Zepter, reicher als die Schätze des Meeres oder die Schätze der indischen Berge.
Jeremy Taylor
Belege: wikipedia.org, dib.ie, substack.com, satucket.com
Alle Zitate · lumen.bible