Zitate von Johann Christoph Blumhardt

Johann Christoph Blumhardt (1805–1880) — Pfarrer, Erweckungsprediger · Pietismus · Deutschland

Johann Christoph Blumhardt (1805–1880) war ein deutscher evangelischer Pfarrer und Vertreter der Erweckungsbewegung, der in Möttlingen und Bad Boll wirkte. Bekannt wurde er durch die Losung „Jesus ist Sieger!“ sowie Berichte über Krankenheilungen und Dämonenaustreibungen, die zu Lebzeiten kirchliche Kritik und Auflagen nach sich zogen. Für heutige Bibelleser steht er für eine praktische Seelsorge und eine Hoffnung auf das Reich Gottes, die das Wirken Christi in der konkreten Lebenswirklichkeit verortet.

Epoche: Erweckung & 19. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Gott, Jesus & Heiliger Geist, Glaube & Vertrauen, Hoffnung & Zuversicht, Mut & Kraft, Schuld & Vergebung, Angst & Sorge, Freude & Dankbarkeit, Gnade & Erlösung

Zitate von Johann Christoph Blumhardt

Ich weiß nicht, was mich ängstet, wenn ich bedenke, dass Jesus lebt.

Johann Christoph Blumhardt

Das ganze Evangelium will nichts als Freude dem Menschen anbieten. Deswegen hat man sich in Acht zu nehmen, nicht einen Schreck daraus zu machen oder gar Jesus, den Freudenbringer, als einen Sinai-Donnerer hinzustellen.

Johann Christoph Blumhardt

Dass Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht.

Johann Christoph Blumhardt

Die göttlichen Dinge kommen unbemerkt ins Herz hinein. Gott macht es in deinem Herzen durch seinen Geist, und dort lebt es, und dann kommt es von selbst aus dir heraus wie der Atem.

Johann Christoph Blumhardt

Niemand kann mir verbieten, von meinem Gott viel zu hoffen.

Johann Christoph Blumhardt

Sünde ist keine Eigenschaft, sondern eine Gefangenschaft.

Johann Christoph Blumhardt

Hast du die Herrschaft Gottes nicht über dir, so wird bald ein anderer über dich herrschen. Die Liebe Gottes sollte uns zu den freiesten Menschen machen.

Johann Christoph Blumhardt

Das heißt glauben: Gott gegenwärtig nehmen.

Johann Christoph Blumhardt

Gott kann sich an deine Seite stellen oder kann dir einen Engel neben dich geben, der tut, was du nicht kannst.

Johann Christoph Blumhardt

Feinden Liebe erweisen, Fluchende segnen, Hassenden wohl tun, für Beleidiger und Verfolger bitten, sieht der Herr als etwas an, das unerlässlich ist für jeden, der Ansprüche auf das Himmelreich, Anspruch auf ein Kindesrecht bei Gott machen will. Eine Liebe, die nur liebt, wenn man auch geliebt wird, gilt dem Herrn rein gar nichts. Denn neben ihr kann man noch durch sonstiges Hassen und Neiden ein fluchwürdiger Sünder bleiben, wie man sich auch durch sie von den ärgsten Sündern nicht unterscheidet.

Johann Christoph Blumhardt

Belege: wikipedia.org, plough.com, blumhardt.com, christianhistoryinstitute.org

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