Zitate von John R. Rice
John R. Rice (1895–1980) — Evangelist · Baptistisch · USA
Der US-amerikanische baptistische Evangelist und Autor John R. Rice (1895–1980) war eine führende Stimme des christlichen Fundamentalismus des 20. Jahrhunderts. Er begründete die einflussreiche Publikation „The Sword of the Lord“, forderte kompromisslose theologische Abgrenzung und geriet insbesondere wegen seiner Schriften zur Verteidigung der Rassentrennung sowie patriarchaler Rollenbilder in die Kritik. Heutigen Bibellesern begegnen vor allem seine praktischen Ausführungen zu beharrlichem Gebet und persönlicher Evangelisation.
Epoche: 20. Jahrhundert
Wiederkehrende Themen: Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Hoffnung & Zuversicht, Trauer & Trost, Nachfolge & Jüngerschaft, Glaube & Vertrauen, Zeit & Vergänglichkeit, Wachstum & Charakter, Zeugnis & Mission
Zitate von John R. Rice
Wenn du Gott ähnlicher wärst, würde dich irgendjemand nicht mögen.
John R. Rice
Manche Predigten sind wie kalt gewordene Mahlzeiten; sie sind schon zu lange vom Feuer weg.
John R. Rice
Setze niemals ein Fragezeichen hinter das, wo Gott einen Punkt gesetzt hat.
John R. Rice
Hier sagen wir gute Nacht — und dort oben guten Morgen.
John R. Rice
Wenn der Christ stirbt, verliert er seine Sorgen. Wenn eine einzige glänzende Träne das reine Gesicht eines Heiligen in der Herrlichkeit benetzen könnte, dann wird Gott selbst sie abwischen und all die Seinen, die getrauert haben, mit seinen eigenen Zärtlichkeiten trösten! Schmerz wird vergessen sein. Armut wird sich in Reichtum verwandeln… Die Erde hat keinen Kummer, den der Himmel nicht heilen kann.
John R. Rice
Wir Christen handeln oft wie Heide. Wir predigen, wie wunderbar es ist, ein Christ zu sein, dass der Himmel gewonnen und die Hölle gemieden werden muss. Wenn dann einer unserer Lieben stirbt, handeln wir, als wäre das alles eine Lüge. Unsere Taten sagen, dass diese Welt besser ist als die nächste, dass der Tod eine Tragödie ist, und wir fragen in unserem Unglauben mürrisch: Warum? Warum? Warum? … Schämen wir uns! Für den Christen ist der Tod keine Tragödie, sondern eine herrliche Beförderung – nicht das traurige Ende, sondern der herrliche Anfang.
John R. Rice
Diese Welt ist nur das Vorzimmer der kommenden. Dieses kurze Leben ist nebensächlich, gemessen an der Ewigkeit. Diese Welt ist für den Christen nicht Heimat. Hier sind wir nur Gäste, Fremdlinge auf Zeit in einem fremden Land. Unser Bürgerrecht ist im Himmel. Unser Schatz sollte im Himmel sein. Unsere Gedanken sollten liebevoll und sehnsüchtig bei jener süßen Heimat weilen — der Heimat der heimgegangenen Heiligen, unseres Erlösers und unseres himmlischen Vaters.
John R. Rice
Wir empfinden [fälschlich], der Himmel sei ganz erträglich, wenn man erst alle Freuden der Erde ausgekostet hat. Wir empfinden, erst wenn das Alter über uns gekommen ist, wenn das Leben zur Last wird, wenn die Gesundheit versagt, wenn wir im Weg stehen und unsere Kinder uns nicht mehr wollen, dann sollten wir uns wohl darein fügen, in den Himmel zu gehen. Unterschwellig sehen wir den Himmel als Schrotthaufen für Verbrauchtes und Unbrauchbares an, als eine Art Altenheim — besser als nichts, aber nicht so gut wie diese Welt mit Jugend, Gesundheit und Wohlstand.
John R. Rice
Wir sollten Lieder über den Himmel singen, uns nach seinen Schönheiten sehnen und uns über die Gewissheit freuen, dass wir eines frohen Tages dort sein werden. Wir sollten den Ruf willkommen heißen, der uns jeden Augenblick erreichen kann. Wir sollten wahrhaft Heimweh nach dem Himmel haben und nur bereit sein, hier auf Erden zu bleiben, um den Willen Christi zu tun und andere in seinem Namen und Werk zu segnen.
John R. Rice
Belege: wright.edu, patheos.com, thegospelcoalition.org, facebook.com
Alle Zitate · lumen.bible