Zitate von John Thompson
John Thompson (1913–2002) — Alttestamentler, biblischer Archäologe und theologischer Autor · Protestantisch / Evangelikal (Baptistisch) · Australien
John Arthur Thompson (1913–2002) war ein australischer baptistischer Alttestamentler und biblischer Archäologe, der an der University of Melbourne sowie am Morling College in Sydney lehrte. Bekannt wurde er durch seine Verbindung von altorientalischer Archäologie und altorientalischer Vertragsforschung mit biblischer Exegese, die sich in maßgeblichen Kommentaren zu Jeremia und Deuteronomium niederschlug. Bibellesern bietet seine Arbeit bis heute historisch fundierte und sprachlich präzise Zugänge zum Verständnis des alttestamentlichen Bundeskonzepts.
Epoche: Gegenwart
Wiederkehrende Themen: Bibel & Wort Gottes, Weisheit & Erkenntnis, Demut & Stolz, Glaube & Vertrauen, Kirche & Gemeinde, Freiheit & Wahrheit
Zitate von John Thompson
Sola Scriptura verändert dein Vertrauen grundlegend. Deine Überzeugung und dein Halt ruhen nicht mehr auf Psychologie, Soziologie oder modernen Marketingstrategien, sondern allein auf dem vollkommen ausreichenden Wort Gottes. Für das persönliche Leben, die Familie, die Gemeinde und das gesamte alltägliche Handeln wird die Schrift zu deinem sicheren Wegweiser.
John Thompson
Eine der großen Lehren der Kirchengeschichte ist, dass Gott theologische Auseinandersetzungen genutzt hat, um seine Kirche als Ganzes zu heiligen, indem jeder Christ „für den Glauben kämpft, der den Heiligen ein für allemal übergeben wurde“ (Judas 3). Viele entscheidende Lehren sind durch respektvollen Dialog im hermeneutischen Kontext der weltweiten Kirche geklärt und gereinigt worden. Das ist genau der Grund, warum Gott Spaltungen in der Gemeinde von Korinth zuließ: „Denn es müssen ja Spaltungen unter euch sein, damit die Bewährten unter euch offenbar werden“ (1. Kor. 11,19). Um jedoch die Uneinigkeit der korinthischen Gemeinde zu vermeiden, müssen wir unsere Überzeugungen mit reichlich Demut und Gnade vertreten.
John Thompson
Sola Scriptura anzunehmen wird deine Haltung von Grund auf verändern. Es weckt tiefe Dankbarkeit gegenüber Gott für seine reiche Versorgung mit ‚allem, was wir zum Leben und zur Gottesfurcht brauchen‘. Es schenkt Vertrauen in das Wort Gottes als vollständige, vollkommene, allumfassende und genügende Offenbarung Gottes, die niemals ergänzt, korrigiert oder erweitert werden muss. Es erzeugt Demut gegenüber deinen eigenen Meinungen und ein tiefes Misstrauen gegenüber deinem autonomen Gewissen und Verstand. Es weckt Bewunderung und Wertschätzung für den größeren Leib Christi zu anderen Zeiten und Orten und für die Dokumente (Bekenntnisse, Katechismen, Kommentare), die sie mühevoll für unser Verständnis und Nutzen hinterlassen haben. Und schließlich fördert es die Unterordnung unter den Gott der Schrift, der allein die letzte Autorität über dein Leben hat – der, der bestimmt und das letzte Wort hat.
John Thompson
Letztlich geht es um die Autorität der Bibel über unser Leben. Wer hat das Sagen? Wer hat das letzte Wort? Und der Weg, auf dem Menschen – auch gerettete, aber sündige Menschen – Gottes Autorität ausweichen, ist die Autonomie: eine Selbstbestimmung, die nach Selbstgenügsamkeit strebt und zur Selbstherrschaft führt. Es muss keine »absichtliche« Selbstbestimmung sein – vielleicht werden wir gedankenlos von den Einflüssen unserer Kultur mitgerissen –, aber das Ergebnis ist dasselbe: eine Selbstgenügsamkeit an der Stelle von Gottes Genügen durch sein Wort, und daraus folgt die Selbstherrschaft.
John Thompson
Selbst ein Kind kann grundlegende biblische Wahrheiten verstehen, wie es bei Timotheus der Fall war: „Von Kindheit an kennst du die Heilige Schrift“ (2. Tim 3,15). So ist der durchschnittliche Gläubige in der Lage, die grundlegende Bedeutung und Botschaft der Schrift zu verstehen. Und die schwierigeren Stellen müssen im Licht der klareren ausgelegt werden – die Schrift legt sich selbst aus.
John Thompson
Belege: google.com, wikipedia.org, nli.org.il
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