Zitate von John Wesley
John Wesley (1703–1791) — Gründer des Methodismus · Methodistisch · England
John Wesley (1703–1791) war ein englischer Theologe, anglikanischer Priester und der Begründer der methodistischen Erweckungsbewegung. Er stand für die Verkündigung freier Gnade, praktische Heiligung und soziales Engagement, stieß jedoch mit seinen Predigten im Freien und eigenmächtigen Ordinationen auf heftigen kirchenrechtlichen Widerstand. Heutigen Bibellesern begegnet er als Ausleger, der theologische Reflexion und persönliche Glaubenserfahrung eng mit einer tatkräftigen Nächstenliebe verknüpft.
Epoche: Erweckung & 19. Jahrhundert
Wiederkehrende Themen: Glaube & Vertrauen, Weisheit & Erkenntnis, Gebet & Stille, Kirche & Gemeinde, Nachfolge & Jüngerschaft, Liebe, Demut & Stolz, Gott, Jesus & Heiliger Geist
Zitate von John Wesley
Ich habe oft bereut, zu streng geurteilt zu haben, aber nur selten, zu barmherzig gewesen zu sein.
John Wesley
Du kannst so strenggläubig sein wie der Teufel selbst, und dabei genau so gottlos.
John Wesley
Das Beste von allem: Gott ist mit uns.
John Wesley
Verdiene, so viel du kannst. Spar, so viel du kannst. Gib, so viel du kannst.
John Wesley
Ich will den ganzen Christus als meinen Retter, die ganze Bibel als mein Buch, die ganze Kirche als meine Gemeinschaft und die ganze Welt als mein Missionsfeld.
John Wesley
Ich zünde mich selbst an, und die Leute kommen mir beim Brennen zu.
John Wesley
Glaube ist Liebe, Frieden und Freude im Heiligen Geist. Er ist die fröhlichste und heiterste Sache der Welt. Er ist völlig unvereinbar mit Griesgrämigkeit, Missmut und Hartherzigkeit.
John Wesley
Bete, ob du kannst oder nicht, ob du fröhlich oder betrübt bist. Bete, mit vielen Worten, mit wenigen Worten oder ganz ohne Worte. Gewiss erhältst du eine Antwort, die dir Frieden gibt.
John Wesley
Bringt mir einen Wurm, der einen Menschen begreifen kann, und dann zeige ich euch einen Menschen, der den dreieinigen Gott begreifen kann.
John Wesley
Sag mir, wie in diesem Raum drei Kerzen brennen können und doch nur ein Licht da ist — dann werde ich dir die Dreieinigkeit erklären.
John Wesley
Als ich jung war, war ich mir in allem sicher; nach einigen Jahren, in denen ich mich tausendmal geirrt hatte, war ich mir in den meisten Dingen nicht mehr halb so sicher wie zuvor; derzeit bin ich mir fast gar nichts mehr sicher außer dem, was Gott mir offenbart hat.
John Wesley
Ob wir an Gott denken oder zu ihm sprechen, ob wir für ihn handeln oder leiden: Alles ist Gebet, wenn wir kein anderes Ziel haben als seine Liebe und das Verlangen, ihm zu gefallen.
John Wesley
Jesus weint und liebt mich noch immer.
John Wesley
Die Kirche verändert die Welt nicht dadurch, dass sie Bekehrte macht, sondern indem sie Jünger macht.
John Wesley
Hüte dich davor, von Büchern verschlungen zu werden! Ein Gramm Liebe ist mehr wert als ein Kilo Wissen.
John Wesley
Hüte dich davor, in trüben Gedanken zu versinken. Du bist von zehntausend Gnadenerweisen umfangen. Sie sollen dich in demütige Dankbarkeit versetzen.
John Wesley
Tue alles Gute, das du tun kannst, mit allen Mitteln, die du hast, auf jede Weise, die du kannst, an allen Orten, die du kannst, zu jeder Zeit, die du kannst, an allen Menschen, denen du kannst, und solange du kannst.
John Wesley
Gebt mir hundert Prediger, die nichts fürchten als die Sünde und nichts begehren als Gott, und es ist mir gleich, ob sie Geistliche oder Laien sind — sie allein werden die Tore der Hölle erschüttern und das Reich Gottes auf Erden aufrichten.
John Wesley
Obwohl ich immer in Eile bin, bin ich doch nie in Hektik, weil ich mir nie mehr Arbeit vornehme, als ich mit vollkommener Ruhe des Geistes bewältigen kann.
John Wesley
Geld bleibt nie lange bei mir. Es würde mich verbrennen, wenn es so wäre. Ich werfe es so schnell wie möglich aus meinen Händen, damit es sich nicht seinen Weg in mein Herz bahnt.
John Wesley
Welche Feinde du auch immer hast, es ist genug, dass du einen Freund hast, der mächtiger ist als sie alle. Lass ihn allein in deinem Herzen regieren
John Wesley
Gott ist so groß, dass er auch den kleinsten Dingen, die um seinetwillen getan werden, Größe verleiht.
John Wesley
Trage das Kreuz, und es wird dich tragen.
John Wesley
In Seelen, die von Liebe erfüllt sind, ist das Verlangen, Gott zu gefallen, ein unaufhörliches Gebet.
John Wesley
Gottes Gebot, „ohne Unterlass zu beten“, gründet auf der Notwendigkeit seiner Gnade, um das Leben Gottes in der Seele zu bewahren; diese kann ohne sie ebensowenig einen Augenblick bestehen wie der Körper ohne Luft.
John Wesley
Ich beurteile alle Dinge nur nach dem Wert, den sie in der Ewigkeit haben werden.
John Wesley
Im Gebet entscheidet sich das Wesentliche.
John Wesley
Fahre fort mit viel Gebet, und dein Weg wird geebnet werden.
John Wesley
Lass deine Worte das getreue Abbild deines Herzens sein.
John Wesley
Ein Mensch kann zweimal am Tag zur Kirche gehen, am Abendmahl teilnehmen, so viel wie möglich im Stillen beten, jeden Gottesdienst besuchen, viele Predigten hören und alle Bücher lesen, die es über Christus gibt. Und doch muss er von neuem geboren werden.
John Wesley
Immer wenn es Gott gefiel, auf Erden Großes zu tun, hat er mehr oder weniger den Pfad des Gewohnten verlassen.
John Wesley
Was eine Generation duldet, wird von der nächsten umarmt.
John Wesley
Je mehr ein Mensch vom Leben aus Gott erfüllt ist, desto liebevoller wird er um die besorgt sein, die noch ohne Gott in der Welt leben.
John Wesley
Leidenschaft und Vorurteil regieren die Welt - unter dem Namen der Vernunft.
John Wesley
Ich lasse es nicht zu, dass ein Vogel Gott vor mir lobt, und darum stehe ich um vier Uhr morgens auf.
John Wesley
Ich träume und bete weiterhin von einer Erweckung der Heiligkeit in unserer Zeit, die sich in Mission Bahn bricht und eine authentische Gemeinschaft schafft, in der jeder Mensch durch die Kraft des Geistes freigesetzt wird, um Gottes Schöpfungsabsichten zu erfüllen.
John Wesley
Das Erste in meinem Leben ist, heilig zu sein; das Zweite, ein Gelehrter zu sein.
John Wesley
Ich habe mich oft als ein Geschöpf eines einzigen Tages gesehen, das wie ein Pfeil durch die Luft durchs Leben fliegt. Ich bin ein Geist, der von Gott kommt und zu Gott zurückkehrt, der nur kurz über dem großen Abgrund schwebt, bis ich in wenigen Augenblicken nicht mehr gesehen werde; ich falle in eine unveränderliche Ewigkeit! Ich möchte nur eines wissen – den Weg zum Himmel, wie ich sicher an jenem glücklichen Ufer lande. Gott selbst hat sich herabgelassen, diesen Weg zu lehren; genau zu diesem Zweck kam er vom Himmel. Er hat es in einem Buch aufgeschrieben. O gebt mir dieses Buch um jeden Preis, gebt mir das Buch Gottes!
John Wesley
Die Bibel kennt keine isolierte, einsame Religion.
John Wesley
Gott hat uns unseren Verstand als Führer gegeben. Das schließt aber nie die stille Mitwirkung seines Geistes aus.
John Wesley
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