Zitate von Kris Lundgaard

Kris Lundgaard — Christlicher Autor und Pastor · Reformiert / Presbyterianisch · USA

Kris Lundgaard ist ein US-amerikanischer presbyterianischer Pastor, Missionar und Autor, der in den USA und in der Slowakei tätig war. Er ist dafür bekannt, Schriften puritanischer Theologen wie John Owen über den inneren geistlichen Kampf und den Umgang mit Sünde in eine alltagsnahe Sprache zu übertragen. Bibellesern bieten seine Texte theologische Reflexionen über persönliche Heiligung, geistliche Wachsamkeit und die Ausrichtung auf Christus.

Epoche: Gegenwart

Wiederkehrende Themen: Versuchung & Kampf, Nachfolge & Jüngerschaft, Wachstum & Charakter, Schuld & Vergebung, Sinn & Identität, Gebet & Stille, Gnade & Erlösung, Ethische Fragen

Zitate von Kris Lundgaard

Was du bist, wenn du allein mit Gott bist, das bist du – und nicht mehr. Du magst in der Kirche eine große Schau von Liebe und Glauben zur Schau tragen, singen wie Pavarotti oder die Massen mit deinen tiefgründigen Sonntagsschulvorträgen anziehen. Aber wenn es keine persönliche Gemeinschaft zwischen dir und Jesus gibt – eine häufige und tiefe Gemeinschaft –, dann ist deine Religion wertlos.

Kris Lundgaard

Ihr Fleisch wird Ihnen zuflüstern, dass Strenge und ängstliche Sorge um den Gehorsam Gesetzlichkeit seien – das Evangelium sei doch gekommen, um Sie von solchen Dingen zu befreien! Und außerdem: Wenn Sie wirklich eine Sünde begehen, können Sie ja später vergeben werden.

Kris Lundgaard

Das Fleisch hasst alles, was mit Gott zu tun hat. Weil es sich allem widersetzt, was von Gott kommt, kämpft es gegen jeden Versuch an, ihn zu schmecken, zu erkennen und zu lieben. Und je mehr uns etwas hilft, Gott zu finden und an ihm Gefallen zu haben, desto heftiger kämpft das Fleisch dagegen an. Es trägt seinen Krieg in jeden Winkel der Seele: Will der Verstand Gott erkennen, legt das Fleisch ihm Unwissenheit, Dunkelheit, Irrtum und belanglose Gedanken auf. Der Wille kann sich nicht zu Gott bewegen, ohne das Gewicht der Starrköpfigkeit zu spüren, das ihn zurückhält. Und die Gefühle, die sich danach sehnen, Verlangen nach Gott zu haben, müssen ständig gegen die Infektion der Sinnlichkeit oder die Krankheit der Gleichgültigkeit ankämpfen.

Kris Lundgaard

Die erste Stufe [der Versuchung] betrifft den Verstand – er wird durch den Betrug der Sünde von seinen Aufgaben weggezogen. Die zweite zielt auf die Neigungen – sie werden angelockt und verstrickt. Die dritte überwindet den Willen – die Zustimmung des Willens ist die Empfängnis der wirklichen Sünde. Die vierte Stufe zerrüttet unsere Lebensweise, indem die Sünde in sie hineingeboren wird. Die fünfte ist das Ziel des Fleisches: ein verhärtetes Leben in der Sünde, das zum ewigen Tod führt (Jak 1,14-15).

Kris Lundgaard

Willst du deine Stunden damit verbringen, über jene abscheulichen Dinge zu fantasieren, nachzusinnen und dich nach ihnen zu sehnen, die den Geliebten deiner Seele an das verfluchte Holz genagelt haben?

Kris Lundgaard

Das Fleisch versucht, dich die Bestimmung vergessen zu lassen (dass du gerettet bist, um heilig zu leben) und nur an das Heilmittel zu denken (wenn du sündigst, wird dir vergeben). Es predigt uns ein halbes, verdrehtes Evangelium: »Gönn es dir ruhig – es ist doch schon bezahlt.« Wie viele dieser Täuschung zum Opfer fallen, zeigt sich daran, wie nachdrücklich die Schrift davor warnt.

Kris Lundgaard

„Meine Schafe kennen meine Stimme“ (Johannes 10,4). Die treuen Lämmer Christi kennen seine Stimme, weil sie an ihren Klang gewöhnt sind. Weil sie oft mit ihm Gemeinschaft haben und nach den Worten hungern, die von seinen Lippen kommen, erkennen sie den Ton und Rhythmus seiner kostbaren Worte. Sie merken sofort, ob er oder ein Fremder Frieden zuspricht. Sie kennen seine Stimme, weil sie ihrer Seele guttut.

Kris Lundgaard

Aber jeder letzte Tropfen Gift ist Gift; jeder Funke Feuer ist Feuer; und der letzte Rest Fleisch, der im Gläubigen verbleibt, ist immer noch Feindschaft. Wenn Gottes Gnade unsere Natur verändert, verändert sie nicht die Natur des Fleisches. Sie besiegt es, schwächt es, verwundet es tödlich, sodass wir dem Wesen nach keine Kapitän Ahabs mehr sind; doch seine widerspenstige Bosheit glimmt weiter in unserem Fleisch. Als Paulus den Römerbrief schrieb, muss er so christusähnlich gewesen sein, wie man es sich diesseits des Himmels nur erhoffen kann, und er verbrachte seine Tage sicherlich damit, sein Fleisch abzutöten. Trotzdem schrie er nach Befreiung von diesem unversöhnlichen Feind (Röm 7,24).

Kris Lundgaard

Belege: booksataglance.com, ligonier.org, goodreads.com, heritagebooks.org

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