Zitate von Ludwig Helmbold

Ludwig Helmbold (1532–1598) — Kirchenlieddichter · Lutherisch · Deutschland

Ludwig Helmbold (1532–1598) war ein deutscher lutherischer Theologe, Pädagoge und Dichter, der an der Universität Erfurt lehrte und später als Superintendent in Mühlhausen wirkte. Bekanntheit erlangte der kaiserlich gekrönte Dichter vor allem durch seine geistlichen Lieder, darunter bis heute gesungene Werke wie „Von Gott will ich nicht lassen“ und „Nun lasst uns Gott dem Herren“. Für Bibelleser zeigen seine Lieder, wie reformatorische Theologie in Krisenzeiten wie Epidemien in schlichtes, seelsorgerliches Gottvertrauen überführt wurde.

Epoche: Reformation & Barock

Wiederkehrende Themen: Hoffnung & Zuversicht, Glaube & Vertrauen, Gnade & Erlösung, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Freiheit & Wahrheit, Bibel & Wort Gottes

Zitate von Ludwig Helmbold

Von Gott will ich nicht lassen, denn er lässt nicht von mir, führt mich durch alle Straßen, da ich sonst irrte sehr. Er reicht mir seine Hand; den Abend und den Morgen tut er mich wohl versorgen, wo ich auch sei im Land.

Ludwig Helmbold

Ein Arzt ist uns gegeben, der selber ist das Leben; Christus, für uns gestorben, der hat das Heil erworben. Durch ihn ist uns vergeben die Sünd, geschenkt das Leben. Im Himmel solln wir haben, o Gott, wie große Gaben!

Ludwig Helmbold

Darum, ob ich schon dulde hier Widerwärtigkeit, wie ich auch wohl verschulde, kommt doch die Ewigkeit, ist aller Freuden voll, die ohne alles Ende, und, weil ich Christus kenne, mir widerfahren soll.

Ludwig Helmbold

Erhalt uns in der Wahrheit, gib ewigliche Freiheit, zu preisen deinen Namen durch Jesus Christus. Amen.

Ludwig Helmbold

Belege: wikipedia.org, bach-cantatas.com, deutsche-biographie.de, thueringer-literaturrat.de

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