Zitate von Michael von Faulhaber
Michael von Faulhaber (1869–1952) — Kardinal · Katholisch · Deutschland
Michael von Faulhaber (1869–1952) war ein deutscher katholischer Theologe, Alttestamentler und von 1917 bis zu seinem Tod Erzbischof von München und Freising sowie Kardinal. Bekannt wurde er durch seine Adventspredigten von 1933 zur Verteidigung des Alten Testaments gegen die NS-Ideologie und seinen Entwurf zur Enzyklika „Mit brennender Sorge“, wobei seine Haltung zur Demokratie, seine Kooperation mit dem NS-Staat und das Ausbleiben eines entschiedenen Protests gegen die Judenverfolgung historisch umstritten sind. Für Bibelleser verdeutlicht sein Wirken die theologische Relevanz der hebräischen Bibel für den christlichen Glauben, zeigt jedoch zugleich die kirchenpolitischen Spannungen und Grenzen eines kirchlichen Amtsträgers im totalitären Staat.
Epoche: 20. Jahrhundert
Wiederkehrende Themen: Zweifel & Anfragen, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Trauer & Trost, Demut & Stolz, Glaube & Vertrauen, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Dienst & Nächstenliebe, Geld & Besitz
Zitate von Michael von Faulhaber
Man glaubt nicht, wie viel man glauben muss, um ungläubig zu sein.
Michael von Faulhaber
Michael von Faulhaber
Das Amen unseres Glaubens ist nicht der Tod, sondern das Leben.
Michael von Faulhaber
Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin, dass man sie weitergibt.
Michael von Faulhaber
Sterben ist kein ewiges Getrenntwerden! Es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tag!
Michael von Faulhaber
Die Andacht darf nicht unter übervielen Andachtsübungen ersticken.
Michael von Faulhaber
Kein Tal ist so tief, dass es nicht einen Weg zur Höhe gäbe.
Michael von Faulhaber
Religion und Mathematik sind nur verschiedene Ausdrucksformen derselben göttlichen Exaktheit.
Michael von Faulhaber
Körperpflege ohne Seelenpflege wäre das, was der Körper ohne die Seele ist: eine Leichenkultur.
Michael von Faulhaber
Die beredtesten unter den redenden Steinen sind die Grabsteine.
Michael von Faulhaber
Belege: wikipedia.org, katholisch.de