Zitate von Millard Erickson
Millard Erickson (* 1932) — Evangelikaler Theologe und Autor · baptistisch · USA
Millard Erickson (* 1932) ist ein US-amerikanischer baptistischer Theologe und Autor, der über Jahrzehnte als Professor für Systematische Theologie an verschiedenen evangelikalen Seminaren in den USA lehrte. Bekannt wurde er vor allem durch sein Lehrbuch „Christian Theology“, in dem er eine gemäßigt calvinistische Dogmatik mit systematischer Abwägung und einer differenzierten Sicht auf biblische Irrtumslosigkeit vertritt. Für Bibelleser bietet sein Werk eine sachliche Orientierung in dogmatischen Grundfragen und theologiegeschichtlichen Zusammenhängen.
Epoche: Gegenwart
Wiederkehrende Themen: Gott, Jesus & Heiliger Geist, Schuld & Vergebung, Wachstum & Charakter, Sinn & Identität, Gnade & Erlösung, Führung & Gottes Wille, Weisheit & Erkenntnis
Zitate von Millard Erickson
Sünde ist nicht nur eine falsche Tat oder ein falscher Gedanke, sondern Sünde ist auch ein Zustand – eine innere Neigung, die uns zu falschen Taten und Gedanken treibt. Wir sind nicht einfach Sünder, weil wir sündigen; wir sündigen, weil wir Sünder sind.
Millard Erickson
Denn die Art menschlicher Natur, die jeder von uns besitzt, ist keine reine menschliche Natur. Die wahre Menschheit, die Gott geschaffen hat, ist in unserem Fall verdorben und verkehrt worden. Es hat nur drei reine Menschen gegeben: Adam und Eva (vor dem Sündenfall) und Jesus. Wir alle anderen sind nur zerbrochene, verdorbene Versionen der Menschheit. Jesus ist nicht nur so menschlich wie wir; er ist menschlicher. Unsere Menschlichkeit ist kein Massstab, an dem wir seine messen dürfen. Seine Menschlichkeit, wahr und unverfälscht, ist der Massstab, an dem wir gemessen werden sollen.
Millard Erickson
In der Vergangenheit hatte Gott Sünden ungestraft gelassen. Man hätte ihm vorwerfen können, über die Sünde hinwegzusehen, weil er keine Strafe für sie forderte. Jetzt aber hat er Jesus hingestellt. Das beweist, dass Gott gerecht ist (sein Zorn verlangte das Opfer) und dass er der ist, der die gerecht macht, die an Jesus glauben (seine Liebe stellte ihnen das Opfer bereit).
Millard Erickson
Wir müssen zwischen zwei verschiedenen Bedeutungen des Willens Gottes unterscheiden: Gottes »Wunsch« und Gottes »Ratschluss«. Ersteres ist Gottes allgemeine Absicht, die Werte, an denen er Wohlgefallen hat. Letzteres ist Gottes spezifische Absicht in einer gegebenen Situation, das, wovon er beschließt, dass es tatsächlich geschehen wird.
Millard Erickson
Belege: wikipedia.org, answersingenesis.org, grokipedia.com, theopedia.com
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