Zitate von Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. (1927–2022) — Papst der römisch-katholischen Kirche, Theologe · römisch-katholisch · Deutschland

Joseph Ratzinger (1927–2022) war ein deutscher Theologieprofessor und von 2005 bis zu seinem Rücktritt 2013 als Papst Benedikt XVI. Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche in Rom. Er vertrat eine an den Kirchenvätern orientierte Theologie zur Verbindung von Glaube und Vernunft, stand jedoch wegen seiner konservativen Lehrpositionen und des Umgangs mit Missbrauchsfällen in der Kritik. Bibellesern bietet sein Werk, insbesondere seine Trilogie über Jesus von Nazareth, eine dogmatisch fundierte Schriftauslegung an der Schnittstelle von historischer Exegese und kirchlicher Überlieferung.

Epoche: Gegenwart

Wiederkehrende Themen: Glaube & Vertrauen, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Liebe, Nachfolge & Jüngerschaft, Ethische Fragen, Demut & Stolz, Gebet & Stille, Hoffnung & Zuversicht

Zitate von Papst Benedikt XVI.

Fürchtet euch nicht vor Christus. Er verlangt nichts und er gibt alles.

Papst Benedikt XVI.

Wenn niemand mehr mir zuhört, hört Gott mir immer noch zu.

Papst Benedikt XVI.

Wer Christus in sein Leben eintreten lässt, verliert nichts, gar nichts, absolut nichts von dem, was das Leben frei, schön und groß macht.

Papst Benedikt XVI.

Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluß oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person.

Papst Benedikt XVI.

Wer Hoffnung hat, lebt anders; ihm ist ein neues Leben geschenkt worden.

Papst Benedikt XVI.

Das Programm des Christen – das Programm des barmherzigen Samariters, das Programm Jesu – ist das sehende Herz. Dieses Herz sieht, wo Liebe not tut und handelt danach.

Papst Benedikt XVI.

Gott verbirgt sich. Er blendet uns nicht mit dem Glanz seiner Herrlichkeit: er zwingt uns nicht in die Knie mit seiner Macht. Er will, dass zwischen ihm und uns das Geheimnis der Liebe entstehe, das Freiheit voraussetzt.

Papst Benedikt XVI.

Gott kennt das Herz des Menschen. Er weiß, dass derjenige, der ihn ablehnt, nicht sein wahres Antlitz kennengelernt hat, und deshalb hört er nicht auf, an unsere Tür zu klopfen, wie ein demütiger Pilger auf der Suche nach Aufnahme.

Papst Benedikt XVI.

An das Herz des anderen zu rühren, ist nie zu spät und nie vergebens.

Papst Benedikt XVI.

Die zunehmend globalisierte Gesellschaft macht uns zu Nachbarn, aber nicht zu Geschwistern.

Papst Benedikt XVI.

Gott regiert die Welt, nicht wir.

Papst Benedikt XVI.

Wer betet, vertut nicht seine Zeit.

Papst Benedikt XVI.

Die Kirche lebt. Und die Kirche ist jung. Sie trägt die Zukunft der Welt in sich und zeigt daher auch jedem einzelnen den Weg in die Zukunft.

Papst Benedikt XVI.

Die Kraft der Liebe ist stärker als das Böse, das uns bedroht.

Papst Benedikt XVI.

Seid alle gewiss: Gott lässt uns nie allein.

Papst Benedikt XVI.

Das wahre Gebet ist der Motor, die Triebkraft der Welt, denn es hält sie für Gott offen.

Papst Benedikt XVI.

Er hat uns zuerst geliebt und liebt uns zuerst: deswegen können wir auch mit Liebe antworten.

Papst Benedikt XVI.

Ich bitte euch um Nachsicht, wenn ich Fehler mache wie jeder Mensch.

Papst Benedikt XVI.

Der einzige Fallstrick, vor dem die Kirche Angst haben muss, ist die Sünde ihrer eigenen Mitglieder.

Papst Benedikt XVI.

Wer die Liebe abschaffen will, ist dabei, den Menschen als Menschen abzuschaffen.

Papst Benedikt XVI.

Nur von Gott her kommt die wirkliche Revolution, die grundlegende Änderung der Welt.

Papst Benedikt XVI.

Die Kraft der Liebe ist unwiderstehlich: Die Liebe ist es, die wirklich die Welt voranbringt!

Papst Benedikt XVI.

Gottes Liebe kann ihre Kraft nur entfalten, wenn wir zulassen, dass sie uns von innen her verändert.

Papst Benedikt XVI.

Die Bibel möge für jeden Christen wie ein Brunnen sein, zu dem er jeden Tag kommt, um seinen Durst zu stillen!

Papst Benedikt XVI.

Um Gott zu erkennen, müssen wir den Hochmut ablegen, der uns verblendet, der uns von Gott abdrängen will, als wäre Gott unser Konkurrent.

Papst Benedikt XVI.

Wenden wir uns Jesus zu! Er allein ist der Weg, der zum ewigen Glück führt, die Wahrheit, die die tiefsten Sehnsüchte unserer Herzen erfüllt, und das Leben, das immer neue Freude und Hoffnung schenkt, uns und unserer Welt.

Papst Benedikt XVI.

Die Fähigkeit, um des Wahren willen zu leiden, ist Maß der Humanität.

Papst Benedikt XVI.

Wir haben der Liebe geglaubt.

Papst Benedikt XVI.

Der Humanismus, der Gott ausschließt, ist ein unmenschlicher Humanismus.

Papst Benedikt XVI.

Rechtes Beten ist ein Vorgang der inneren Reinigung, der uns gottfähig und so gerade auch menschenfähig macht.

Papst Benedikt XVI.

Ohne Wahrheit gleitet die Liebe in Sentimentalität ab.

Papst Benedikt XVI.

Die Wahrheit ist ein Licht, das der Liebe Sinn und Wert verleiht.

Papst Benedikt XVI.

Die Zehn Gebote sind nicht Last, sondern Wegweiser zu einem geglückten Leben.

Papst Benedikt XVI.

Wenn Gott spricht, fordert er immer zu einer Antwort heraus; sein Heilswirken erfordert die Mitwirkung des Menschen; seine Liebe wartet auf eine Erwiderung.

Papst Benedikt XVI.

Von ihm lassen wir uns zu Gott hinführen, um von Gott her das rechte Menschsein zu erlernen.

Papst Benedikt XVI.

Lasst uns mutige Zeugen sein und ohne Angst und Berechnung die Gaben, die uns Gott verliehen hat, teilen.

Papst Benedikt XVI.

Die Spaltung der Christen ist ein Skandal für die Welt und ein Hindernis bei der Verkündigung des Evangeliums.

Papst Benedikt XVI.

Die Freiheit muß immer neu für das Gute gewonnen werden.

Papst Benedikt XVI.

Öffnen wir Christus unser Herz, damit er uns mit seiner Gegenwart erfülle und uns fähig mache, die Botschaft vom Heil zu den Menschen zu bringen.

Papst Benedikt XVI.

Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn.

Papst Benedikt XVI.

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Belege: web.de, deutschlandfunk.de, wikipedia.org, youtube.com

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