Zitate von Richard Strauss
Richard Strauss (1933–1993) — Pastor und Buchautor · evangelikal · USA
Richard Strauss (1933–1993) war ein US-amerikanischer evangelikaler Pastor und Autor, der über zwei Jahrzehnte lang die Emmanuel Faith Community Church in Kalifornien leitete. Er stand für eine konservative, am Dallas Theological Seminary geprägte Schriftauslegung und wurde vor allem durch praktische Schriften zu Ehe, Familie und Nachfolge bekannt. Bibellesern bietet er bis heute alltagsbezogene Auslegungen sowie Reflexionen über das Gottvertrauen in persönlichen Krisen und schwerer Krankheit.
Epoche: 20. Jahrhundert
Wiederkehrende Themen: Gott, Jesus & Heiliger Geist, Beziehung & Familie, Weisheit & Erkenntnis
Zitate von Richard Strauss
Gottes Name ist der Inbegriff dessen, wer und was er ist, und er sagt, sein Name sei Eifersüchtig. Eifersucht ist bei Gott nicht bloß eine vorübergehende Stimmung. Sie ist das Wesen seiner Person. Er kann nicht anders sein als eifersüchtig. Da er das höchste und größte Wesen ist, unendlich heilig und herrlich, muss er leidenschaftlich darauf bedacht sein, seine Ehre und Vorherrschaft zu bewahren. Er muss mit Eifer exklusive Hingabe und Anbetung verlangen. Weniger zu tun, würde ihn zu weniger als Gott machen.
Richard Strauss
Kein Mann mit sittlichem Rückgrat will seine Frau mit einem anderen teilen — und Gott will es auch nicht. Er erwartet von ihr ungeteilte Hingabe. Wenn sie anderen Liebhabern nachläuft, das heißt, wenn sie andere Götter verehrt und so geistlichen Ehebruch begeht, heißt es von ihm, er sei eifersüchtig.
Richard Strauss
Gott ist souverän und steht über allem. Würde er seine Ehre mit sogenannten anderen Göttern teilen, würde er sie auf eine Stufe heben, die ihrem wahren Wesen nicht entspricht, und er würde ebenso seinem eigenen Wesen untreu werden – er wäre weniger als der überragende Gott, der er ist. Er muss sich selbst treu bleiben und seine hohe und heilige Stellung bewahren, und er möchte, dass seine Geschöpfe ihm dieses Maß an Ehre erweisen. Das ist im Grunde gemeint, wenn er sagt: „Ich wache eifersüchtig über meinen heiligen Namen“ (Hesekiel 39,25). Seine Eifersucht entspringt nicht aus Unsicherheit, Angst, Frustration, Habsucht, Stolz oder Missgunst, wie es bei uns meist der Fall ist. Sie ist die natürliche und notwendige Folge seiner absoluten Souveränität und unendlichen Heiligkeit.
Richard Strauss
Belege: logos.com, wikipedia.org, scribd.com, spiritualgold.org
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