Zitate von Robert Rayburn
Robert Rayburn (1915–1990) — Theologe, Pastor und Hochschulgründer · reformiert · USA
Epoche: 20. Jahrhundert
Wiederkehrende Themen: Demut & Stolz, Schuld & Vergebung, Kirche & Gemeinde, Sinn & Identität, Versuchung & Kampf
Zitate von Robert Rayburn
Stolz ist die Vergötzung des Selbst. Gerade weil Stolz seinem Wesen nach ein Wettstreit mit Gott ist – die Verdrängung Gottes aus der Mitte durch das Ich –, haben viele christliche Denker aller Zeiten den Stolz (superbia) für die Muttersünde gehalten und für das Wesenselement aller Sünde.
Robert Rayburn
Alles, was uns die Anbetung leichter macht, sollte gefördert werden, während alles, was die Aufmerksamkeit auf sich selbst statt auf Gott lenkt, aus dem gemeinsamen Gottesdienst entfernt werden sollte.
Robert Rayburn
Es ist die monumentalste Anmaßung des Menschen zu glauben, dass eine selbstsüchtige, kleinliche Sammlung unwürdiger Wünsche, wie er selbst eine ist, ins Zentrum gehört – selbst in das seines eigenen Lebens. Das heimtückische Wesen des Stolzes ist derart, dass Männer und Frauen selten ermessen, wie stolz sie sind; und der Grad der Macht des Stolzes über das Herz zeigt sich darin, dass selbst die reinsten Regungen der christlichen Seele tief von ihm beeinflusst werden.
Robert Rayburn
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