Zitate von Robert Rothwell
Robert Rothwell — Reformierter Theologe, Pastor und Autor · Reformiert / Presbyterianisch · USA
Robert Rothwell ist ein US-amerikanischer presbyterianischer Pastor, Theologe und Autor, der vor allem durch seine redaktionelle Arbeit für Ligonier Ministries und als Dozent in Florida bekannt ist. Er steht für eine historisch-bekenntnistreue reformierte Theologie, die Schriftauslegung und Bundestheologie an den traditionellen Bekenntnisschriften der Kirche ausrichtet. Heutigen Bibellesern vermittelt er in zahlreichen Kurzkommentaren und Aufsätzen ein klassisch-calvinistisches Schriftverständnis für Glaubenslehre und Alltag.
Epoche: Gegenwart
Wiederkehrende Themen: Freiheit & Wahrheit, Zweifel & Anfragen, Ethische Fragen, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Bibel & Wort Gottes
Zitate von Robert Rothwell
Die westliche Kultur im Allgemeinen „toleriert“ bereitwillig jede Weltanschauung, solange diese Weltanschauung nicht behauptet, dass andere Ansichten falsch seien. Der einzige exklusive Anspruch, den man erheben darf, ist der, dass niemand einen exklusiven Anspruch erheben kann.
Robert Rothwell
Würde unsere Kultur Toleranz wahrhaftig praktizieren, würde sie nicht versuchen, Christen zum Schweigen zu bringen, selbst wenn sie unsere Position nicht teilen könnte. Es ist daher klar, dass die sogenannte „Toleranz“, die unsere Gesellschaft pflegt, in Wahrheit die schleichendste Form der Intoleranz ist.
Robert Rothwell
So sehr ich mich auch bemühe, ich kann keinen einzigen Vers finden, der die Entrückung so klar lehrt, wie sie von vielen amerikanischen Evangelikalen verstanden wird. Die radikale Trennung zwischen dem Volk Gottes im alten Bund und dem Volk Gottes im neuen Bund wird durch dieses System der Eschatologie gefördert. Eine solche Lehre ist dem Neuen Testament fremd, das doch lehrt, dass das Alte Testament in Wahrheit für die Gläubigen des Neuen Bundes da ist.
Robert Rothwell
Hilf dem religiösen Pluralisten zu sehen, dass er selbst nicht wirklich glaubt, alle Wege führten in den Himmel. Täte er es, würde er sich nicht über Selbstmordanschläge, Menschenopfer und andere Praktiken empören, die selbst überzeugte Pluralisten abscheulich finden. Man kann nicht folgerichtig den religiösen Pluralismus und Relativismus vertreten und zugleich irgendeine religiöse Überzeugung oder Praxis ablehnen. Wenn allein die Aufrichtigkeit für die Rettung zählt, dann tun religiöse Terroristen, die aufrichtig glauben, ihr Gott rufe sie zum Töten, nichts Unrechtes, wenn sie ihm gehorchen. Auch nur eine einzige religiöse Überzeugung zu verurteilen heißt, sich auf einen letzten, verbindlichen Maßstab zu berufen, an dem Religion gemessen wird — und diesen Maßstab damit als die eine, wahre Religion zu setzen. Für den ehrlichen religiösen Pluralisten aber kann es keine eine, wahre Religion geben.
Robert Rothwell
Belege: reformationbiblecollege.org, ligonier.org
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