Zitate von Hieronymus
Hieronymus (347–420) — Kirchenvater · Katholisch · Israel
Hieronymus (ca. 347–420) war ein spätantiker christlicher Gelehrter und Mönch, der nach Stationen in Rom und im östlichen Mittelmeerraum vor allem in Bethlehem wirkte. Er schuf mit der Vulgata die maßgebliche lateinische Bibelübersetzung aus den Urtexten, trat für radikale Askese ein und führte scharfe polemische Auseinandersetzungen mit zeitgenössischen Theologen. Für heutige Bibelleser steht er für methodische Textarbeit und die wegweisende Rückbesinnung auf den hebräischen Grundtext des Alten Testaments.
Epoche: Alte Kirche
Wiederkehrende Themen: Nachfolge & Jüngerschaft, Bibel & Wort Gottes, Kirche & Gemeinde, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Versuchung & Kampf, Trauer & Trost, Gnade & Erlösung, Gebet & Stille
Zitate von Hieronymus
Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen: denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.
Hieronymus
Die Kirche Christi ist gegründet worden, indem sie ihr eigenes Blut vergossen hat, nicht das anderer; indem sie Unrecht erlitt, nicht indem sie es zufügte. Verfolgungen haben sie wachsen lassen; Martyrien haben sie gekrönt.
Hieronymus
Dass Gott mehr gibt, als wir von ihm erbitten, dass er des öfteren schenkt, was kein Auge gesehen, kein Ohr gehört, keines Menschen Herz erfahren hat, war mir bereits aus den heiligen und geheimnisvollen Schriften bekannt. Nun aber habe ich es an mir selbst erlebt.
Hieronymus
Lehre in deiner Kirche nicht, um den Beifall des Volkes zu ernten, sondern um ein Seufzen hervorzurufen; die Tränen deiner Zuhörer sind dein Lobpreis.
Hieronymus
Christus ist Gottes Kraft und Gottes Weisheit, und wer die Heilige Schrift nicht kennt, der kennt weder Gottes Kraft noch seine Weisheit: die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen.
Hieronymus
Es hat doch, ich weiß nicht wie, eine verborgene Energie diese lebendige Stimme, dieses lebendige Wort.
Hieronymus
Christen werden gemacht, nicht geboren.
Hieronymus
Du bist im Irrtum, wenn du denkst, dass ein Christ ohne Verfolgung leben kann. Die Person, die die meiste Verfolgung erleidet, ist eine, die unter keiner lebt. Ein Sturm lässt einen Menschen wachsam werden und zwingt ihn, alles zu tun, um einen Schiffbruch zu vermeiden.
Hieronymus
Ich will die Herrlichkeit des Gesetzes und der Propheten nicht mindern, im Gegenteil: Ich lobe sie, weil sie Christus ankündigen. Daher, wenn ich Mose und die Propheten lese, ist meine Absicht, nicht bei ihnen stehen zu bleiben, sondern durch sie zu Christus zu gelangen.
Hieronymus
Es ist eines Christen unwürdig, in einem Zustand leben zu wollen, in dem er nicht sterben möchte.
Hieronymus
Der Wein ist die erste Waffe, derer sich die Teufel im Kampfe gegen die Jugend bedienen.
Hieronymus
Belege: wikipedia.org, die-bibel.de, katholisch.de, anthrowiki.at
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