Zitate aus dem Talmud

Textsammlung · Judentum

Epoche: Gegenwart

Wiederkehrende Themen: Weisheit & Erkenntnis, Gerechtigkeit & Einsatz, Demut & Stolz, Beziehung & Familie, Liebe, Versuchung & Kampf, Schuld & Vergebung, Ethische Fragen

Zitate aus dem Talmud

Anfangs ist der böse Trieb wie ein Vorübergehender, dann wie ein Gast und zuletzt wie ein Hausherr.

Talmud

So wie das Wasser die Höhe meidet und in die Tiefe fließt, so ist auch die Weisheit nur bei den Demütigen.

Talmud

Gott hat die Frau nicht aus des Mannes Kopf geschaffen, dass er ihr befehle, noch aus seinen Füßen, dass sie seine Sklavin sei, sondern vielmehr aus seiner Seite, dass sie seinem Herzen nahe sei.

Talmud

Der größte Held ist, wer sich einen Feind zum Freund macht.

Talmud

Was das Kind auf dem Markte spricht, haben die Eltern ihm vorgesagt.

Talmud

Was dir verhasst ist - das tue deinem Nächsten nicht an!

Talmud

Jeder Einzelne soll sich sagen: Für mich ist die Welt erschaffen worden, daher bin ich mit verantwortlich.

Talmud

Worte, die vom Herzen kommen, dringen zum Herz.

Talmud

Der Mensch wurde erst am letzten Tag vor dem Sabbat geschaffen, damit man ihm, wenn er überheblich wird, sagen kann: Sogar die Mücke ist vor dir erschaffen worden.

Talmud

Warum Gott gütig ist? Weil er gerecht ist. Und warum ist Gott gerecht? Weil er gütig ist - denn er zeigt den Sündern den Weg zur Buße.

Talmud

Wer eine Sünde zweimal begangen hat, der hält sie für keine Sünde mehr.

Talmud

Es gibt keinen einsameren Menschen als den, der nur sich selbst liebt.

Talmud

Es kommt vor, dass einer sich den Himmel in einer einzigen Stunde verdient.

Talmud

Gehöre zu den Verfolgten und nicht zu den Verfolgern!

Talmud

Gebet ohne Andacht ist Leib ohne Seele.

Talmud

Der Mensch sei biegsam wie ein Schilfrohr und nicht starr wie eine Feder.

Talmud

Nicht das Lernen ist das Wichtigste, sondern das Tun.

Talmud

Dies gehört zu den Dingen, von deren Früchte ein Mensch in dieser Welt isst, deren Grundstock ihm aber für die kommende Welt erhalten bleibt: das Friedenstiften zwischen Menschen.

Talmud

Dein Haus soll weit offen stehen, und die Armen sollen dir wie Söhne des Hauses sein.

Talmud

In seinem Hause ist selbst der Arme ein Fürst.

Talmud

Die beste Eigenschaft ist ein gutes Herz.

Talmud

Zehn Maß Schönheit kam auf die Erde herab. Jerusalem bekam davon neun. Die übrige Welt eins. Zehn Maß Leiden kam auf die Erde herab. Jerusalem bekam davon neun Maß. Die übrige Welt eins.

Talmud

Wer glaubt, sein Freund sei auch nur in einem einzigen Punkt mehr als er selbst, der soll ihm Ehre erweisen.

Talmud

Das wichtigste Thorastudium ist jenes, das zu Taten führt.

Talmud

Wer die Zeit drängt, den verdrängt die Zeit.

Talmud

Bei wem das Tun bedeutender ist als das Wissen, bei dem hat das Wissen Bestand; bei wem aber das Wissen bedeutender ist als das Tun, bei dem hat das Wissen keinen Bestand.

Talmud

Man soll nicht beten wie jemand, der aus einem Sendschreiben vorliest.

Talmud

Eine Lüge, die nicht mit einer Wahrheit anfängt, wird nicht geglaubt.

Talmud

Die Sünde stumpft das Herz des Menschen ab.

Talmud

Den bösen Trieb im Mensch gelüstet nur nach Verbotenem.

Talmud

Ein Richter, der ein gerechtes Urteil fällt, ist gleichsam ein Mitarbeiter Gottes am Schöpfungswerk.

Talmud

Wer ist weise? Wer von jedem Menschen lernt. Wer ist stark? Wer seine Leidenschaft bezwingt.

Talmud

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte! Achte auf deine Worte, denn sie werden Gewohnheiten! Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden Charakter! Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal!

Talmud

Drei kostbare Geschenke hat Gott Israel gewährt und keines davon ist frei von Kümmernis: das Gesetz, das Land und die Welt, die da kommen soll.

Talmud

Viel Streit im Hause des Menschen entsteht durch grundlosen Hass.

Talmud

Wer seinen Sohn kein Handwerk lehrt, lehrt ihn Räuberei.

Talmud

Man darf als Richter weder über einen Freund noch über einen Feind ein Urteil fällen.

Talmud

Wer seine Mitmenschen achtet, wird selbst geachtet.

Talmud

Hochmut zeugt von Geistes Armut.

Talmud

Würde der Mensch doch den ganzen Tag beten! Warum? Weil das Gebet nicht seinen Wert verliert.

Talmud

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