Zitate von Thomas Gottschalk
Thomas Gottschalk (* 1950) — Radio- und Fernsehmoderator, Entertainer · römisch-katholisch · Deutschland
Thomas Gottschalk (* 1950) ist ein deutscher Radio- und Fernsehmoderator, der über Jahrzehnte vor allem durch die Unterhaltungssendung „Wetten, dass..?“ bekannt wurde. Er steht für schlagfertige Samstagabendunterhaltung, löste in den vergangenen Jahren jedoch auch wiederholt öffentliche Debatten über Sprachsensibilität und Rollenbilder aus. Für Bibelleser ist er als prominente Medienfigur von Interesse, die sich öffentlich zu katholischen Wurzeln, persönlichem Gottvertrauen und eigenen Glaubenszweifeln äußert.
Epoche: Gegenwart
Wiederkehrende Themen: Glaube & Vertrauen, Kirche & Gemeinde, Beziehung & Familie, Freude & Dankbarkeit, Sinn & Identität, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Zeugnis & Mission, Zweifel & Anfragen
Zitate von Thomas Gottschalk
Ich empfinde eine große Dankbarkeit für die Tatsache, dass ich eine Frau gefunden habe, die mir in mehr als 35 Jahren nicht abhandengekommen ist, und dass ich zwei gesunde Kinder habe, die halbwegs normal geraten sind, obwohl ich ihr Vater bin.
Thomas Gottschalk
Für mich heißt Kirche auch: die Lagerfeuerromantik in den Jugendlagern, die geheimnisvollen Kreuzgänge beim Urlaub im Kloster, der Weihrauch in den lateinischen Hochämtern und die Morgensonne, die sich im Mosaik der Kirchenfenster bricht.
Thomas Gottschalk
Ich habe mich nicht um mein Lebensglück gebracht, indem ich als Christ gelebt habe, bei weitem nicht.
Thomas Gottschalk
Mit dem Glauben an Gott sterbe ich einfach lieber, wenn ich schon muss.
Thomas Gottschalk
Ich gehe nicht davon aus, dass der liebe Gott Zeit hat, sich um meine Quoten zu sorgen.
Thomas Gottschalk
Meinen Glauben trage ich nicht vor mir her wie eine Monstranz. Ich bin ja nicht als Werbebeauftragter des deutschen Katholizismus im Fernsehen unterwegs. Ich verleugne ihn nicht, ich predige ihn aber auch nicht.
Thomas Gottschalk
Auch mein Glauben ist auf die Probe gestellt worden, auch ich habe Niederlagen durchlebt, und die wenigsten meiner Gebete wurden erhört. Aber ich habe trotzdem bisher keinen Grund gesehen, meinen Glauben aufzugeben.
Thomas Gottschalk
Ich bin als Kind jeden Sonntag in die Kirche gegangen, obwohl mir da mehr oder weniger finstere Herren regelmäßig mit der Hölle gedroht haben.
Thomas Gottschalk
Ich bin sogar davon überzeugt, dass ein gläubiger Mensch und ein fröhlicher Mensch nicht nur deckungsgleich sein können, sondern sogar deckungsgleich sein sollten. Evangelium heißt ja frohe Botschaft - das nehme ich ernst. Du kannst als Entertainer nicht andere fröhlich stimmen, wenn du es selber nicht bist.
Thomas Gottschalk
Ich glaube sehr wohl, dass dort oben einer mein Leben lenkt. Ich bin immer in jede Ecke gegangen, in die ich wollte, manchmal auch in eine dunklere, in die er mich sicherlich nicht geschickt hätte. Aber auch da habe ich Gott nicht verloren, und ich habe auch nie den Eindruck gehabt, dass er mich dort vergessen hätte.
Thomas Gottschalk
Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass ich seine Botschaft nachhaltiger in die Köpfe meiner Kinder pflanze, hätte er sie ähnlich fromm und schöngeistig ausstatten müssen wie mich.
Thomas Gottschalk
Jetzt, im hohen Alter, wo der Zölibat nicht mehr ganz so belastend wäre, entwickle ich tatsächlich ein bisschen Neid auf diese Herren im Vatikan. Modisch bin ich dem Kardinalskollegium jedenfalls klar unterlegen. Und mit Schwiegertöchtern müssen die sich nur in Ausnahmefällen beschäftigen.
Thomas Gottschalk
Ich bezweifle, dass es die Kirche entscheidend weiterbrächte, wenn nun auch Frauen als Priester hinterm Altar stehen würden.
Thomas Gottschalk
Belege: promisglauben.de, katholisch.de, erzbistum-bamberg.de, verdi.de
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