Zitate von William Bridge

William Bridge (1600–1670) — Puritanischer Prediger, Theologe und Mitglied der Westminster Assembly · Reformiert / Puritanisch (Kongregationalismus) · England

William Bridge (1600–1670) war ein englischer puritanischer Geistlicher und Theologe, der nach zeitweisem Exil in Rotterdam in England predigte und Mitglied der Westminster-Synode war. Bekannt wurde er als Vertreter der kongregationalistischen Minderheit für die Autonomie der Ortsgemeinden sowie als Autor seelsorgerlicher Schriften über geistliche Anfechtungen. Heutigen Bibellesern begegnet er als puritanischer Seelsorgetheologe, der den Umgang mit Schuldgefühlen, Depression und Glaubenszweifeln anhand biblischer Gnadenzusagen behandelte.

Epoche: Reformation & Barock

Wiederkehrende Themen: Gebet & Stille, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Gnade & Erlösung, Bibel & Wort Gottes, Glaube & Vertrauen, Schuld & Vergebung, Wachstum & Charakter, Sinn & Identität

Zitate von William Bridge

Ein betender Mensch kann nie ganz elend sein, in welchem Zustand er sich auch befindet, denn er hat das Ohr Gottes; den Geist in sich, der es einreicht, einen Freund im Himmel, der es vorträgt, und Gott selbst, der seine Anliegen als Vater empfängt. Es ist eine Gnade zu beten, auch wenn ich das Erbetene nie erhalte.

William Bridge

In der Zeit seiner Gegenwart spüren wir seine Liebe zu uns. Aber in der Zeit seiner Abwesenheit sieht er unsere Liebe zu ihm, und wir selbst spüren sie dann auch.

William Bridge

Als der Herr Jesus Christus sich selbst als Opfer für Gott den Vater darbrachte und unsere Sünden auf sich geladen wurden, leistete er der göttlichen Gerechtigkeit für unsere Sünden vollkommenerere Genugtuung, als wenn du, ich und wir alle bis in alle Ewigkeit in der Hölle verdammt gewesen wären. Denn ein Gläubiger ist zufriedener, wenn seine Schuld auf einmal vollständig beglichen wird, als wenn sie wöchentlich abgezahlt wird.

William Bridge

Wie sie die Schwester des Lesens ist, so ist sie die Mutter des Gebets. Mag das Herz eines Menschen dem Gebet noch so abgeneigt sein – wenn er nur in ein Nachdenken über Gott und die Dinge Gottes fallen kann, wird sein Herz sich bald dem Gebet zuwenden … Beginne mit Lesen oder Hören. Fahre fort mit Nachdenken; ende mit Gebet … Lesen ohne Nachdenken ist fruchtlos; Nachdenken ohne Lesen ist schädlich; über beides nachzudenken und zu lesen ohne Gebet bleibt ohne Segen.

William Bridge

Denn wenn die Schuld der Sünde so groß ist, dass nichts sie stillen kann außer dem Blut Jesu; und der Schmutz der Sünde so groß ist, dass nichts den Fleck davon entfernen kann außer dem Blut Jesu – wie groß, wie abscheulich, wie sündhaft muss das Übel der Sünde sein!

William Bridge

Das Nachsinnen ist eine Hilfe zur Erkenntnis; dadurch wird deine Erkenntnis erhöht. Dadurch wird dein Gedächtnis gestärkt. Dadurch werden deine Herzen erwärmt. Dadurch wirst du von sündigen Gedanken befreit. Dadurch werden eure Herzen für jede Pflicht zugerüstet. Dadurch werdet ihr in der Gnade wachsen. Dadurch werdet ihr alle Lücken und Ritzen eures Lebens ausfüllen und wissen, wie ihr eure freie Zeit verbringen und für Gott nutzen könnt. Dadurch werdet ihr Gutes aus dem Bösen ziehen. Und dadurch werdet ihr mit Gott verkehren, Gemeinschaft mit Gott haben und Gott genießen. Und ich frage dich: Ist hier nicht Gewinn genug, um die Reise deiner Gedanken im Nachsinnen zu versüßen?

William Bridge

Nimm einen Menschen, der die ganze Fülle der Erde besitzt: Weil seine Seele nie für die Fülle der Erde geschaffen wurde, heißt es von ihm, er sei leer. Mitten in all seiner Fülle ist dieser Mensch ein leerer Mensch, weil sein Herz nicht voll ist von dem, wofür es geschaffen wurde – und das ist Christus.

William Bridge

Belege: wikipedia.org, banneroftruth.org, kiddle.co

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