Zitate von William Cowper

William Cowper (1731–1800) — Dichter · Evangelikal · England

William Cowper war ein englischer Dichter und Liederdichter des 18. Jahrhunderts, der nach schweren seelischen Krisen vor allem im ländlichen Olney wirkte. Er wurde als Wegbereiter der Romantik, durch sein Engagement gegen den Sklavenhandel sowie durch die mit John Newton verfassten „Olney Hymns“ bekannt, stand jedoch zeitlebens im Ringen mit schweren Depressionen und Heilsängsten. Für Bibelleser spiegeln seine Verse bis heute die Spannung zwischen seelischer Not und dem Vertrauen auf die verborgene Vorsehung Gottes wider.

Epoche: Erweckung & 19. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Weisheit & Erkenntnis, Demut & Stolz, Bibel & Wort Gottes, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Gebet & Stille, Versuchung & Kampf, Mut & Kraft, Einsamkeit & Verlassenheit

Zitate von William Cowper

Und Satan zittert, wenn er sieht, den schwächsten Christen auf den Knien.

William Cowper

Das Wissen ist stolz, dass es so viel weiß; die Weisheit ist demütig, dass sie nicht mehr weiß.

William Cowper

Der Geist weht über das Wort und bringt die Wahrheit ans Licht.

William Cowper

Natur ist nur eine Bezeichnung für eine Wirkung, deren Ursache Gott ist.

William Cowper

Die Abwesenheit dessen, den wir lieben, ist schlimmer als der Tod, und sie vereitelt die Hoffnung härter als die Verzweiflung.

William Cowper

Und was sonst ist die Ursache aller Übertretung, als dass der unwissende Stolz des Menschen seinen eigenen Willen dem Willen Gottes vorziehen will.

William Cowper

Christliche Freude kann sich nur entfalten, wenn Christus dort allein und ununterbrochen herrscht. Wenn die Welt einen größeren Anteil der Zuneigung und des Herzens einnehmen darf – wenn klare und bekannte Pflicht vernachlässigt wird – wenn die Gnadenmittel achtlos gebraucht werden – wenn du bei all deinem Mühen, deinen Pflichten und deinem Dienst – ob in der Gemeinde oder in der Welt – nicht um Gottes Segen und Gottes Hilfe bittest – dann wird der Geist Gottes betrübt. Er zieht seinen aufmunternden Einfluss zurück; und es ist völlig unmöglich, den Frieden und die Freude zu haben, die aus der inneren, bleibenden Gegenwart des Erlösers fließen – und die das Werk, das ganze Werk seines göttlichen Geistes ist, des wahren und einzigen Trösters.

William Cowper

Der christliche Glaube ist jetzt viel mehr Gegenstand von Gesprächen in den Häusern von Freunden als ich es je erlebt habe. Die Lehren der Gnade werden angenommen und geschätzt. Private religiöse Treffen haben sich stark vervielfacht. Die öffentlichen Versammlungen (besonders die Predigt) sind viel besser besucht. Die Zuhörer waren noch nie so aufmerksam und ernsthaft. Es gibt in der Tat einen außergewöhnlichen Hunger nach der ‚unverfälschten Milch des Wortes‘.

William Cowper

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Belege: wikipedia.org, acton.org, ox.ac.uk, mdpi.com

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