Zitate von William Hendriksen

William Hendriksen (1900–1982) — Neutestamentler, Theologieprofessor und Pastor · reformiert · USA / Niederlande

William Hendriksen (1900–1982) war ein US-amerikanischer reformierter Pastor und Theologieprofessor niederländischer Herkunft. Er wurde vor allem durch seine umfangreiche neutestamentliche Kommentarreihe sowie sein Werk „More Than Conquerors“ bekannt, in dem er die Offenbarung des Johannes nach dem Modell des progressiven Parallelismus auslegte. Für heutige Bibelleser bietet sein Werk eine sprachlich fundierte Schriftauslegung an den biblischen Grundtexten, die konfessionell reformierte Dogmatik mit praktischer Anwendung verbindet.

Epoche: 20. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Gnade & Erlösung, Nachfolge & Jüngerschaft, Führung & Gottes Wille, Bibel & Wort Gottes, Ethische Fragen, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Wachstum & Charakter, Kirche & Gemeinde

Zitate von William Hendriksen

Gottes Gnade ist seine aktive Gunst, mit der er denjenigen die größten Geschenke zuteilwerden lässt, die die schwerste Strafe verdient hätten.

William Hendriksen

„Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich fluche nicht. Halleluja, ich bin Christ.“ Könnte ein Telefonmast sprechen, er würde dasselbe sagen. Aber aus einer Reihe von Nullen wird kein Christ. Eine Million Verneinungen ergeben nicht ein einziges Ja. Wir mögen den Menschen mit leerem Kopf bedauern. Aber was ist mit dem Menschen mit leerem Herzen?

William Hendriksen

Niemals ist das Werk der Kirche vergeblich; denn es entspringt nicht dem menschlichen Verstand, sondern der souveränen Gnade Gottes.

William Hendriksen

Ein wahrhaft gottesfürchtiger Mensch hat kein Interesse daran, reich zu werden. Er besitzt innere Schätze, die ihm einen Reichtum schenken, der weit über das hinausgeht, was die Erde bieten kann.

William Hendriksen

Um den Willen Gottes für ihr Leben zu erkennen, können sich Gläubige nicht allein auf ihr Gewissen verlassen. Das Gewissen ist zwar sehr wichtig, muss aber ständig in die Schule der Schrift geschickt werden, um Unterweisung durch den Heiligen Geist zu empfangen. Auf diese Weise werden und bleiben sich Gläubige Gottes Willen bewusst... So wird der Wille Gottes zu einem immer festeren und bewährteren Bestandteil des Bewusstseins und Lebens der Kinder Gottes. Je mehr sie in Übereinstimmung mit diesem Willen leben und ihn gutheißen, desto mehr lernen sie auch durch diese Erfahrung diesen Willen kennen und freuen sich über diese Erkenntnis.

William Hendriksen

Das zugrundeliegende Bild ist das eines Verurteilten, der gezwungen wird, sein eigenes Kreuz zur Hinrichtungsstätte zu tragen. Was der Verurteilte jedoch unter Zwang tut, tut der Jünger Christi freiwillig. Er nimmt den Schmerz, die Schande und die Verfolgung – die ihm persönlich zugedacht sind, nicht jemand anderem – bereitwillig und entschlossen auf sich, aus Treue zu Christus und seiner Sache.

William Hendriksen

Ein Heuchler sagt eine Sache, meint aber etwas anderes. Er gibt vor, das eine zu tun, beabsichtigt aber, etwas anderes zu tun. Er spielt eine Rolle, verstellt sich. Er verbirgt sein wahres Gesicht unter einer Maske.

William Hendriksen

Was wir in Matthäus 5,33–37 (vgl. Jakobus 5,12) vor uns haben, ist die Verurteilung des leichtfertigen, profanen, unbegründeten und oft heuchlerischen Eides, der gebraucht wird, um Eindruck zu schinden oder das Alltagsgespräch aufzupeppen. Demgegenüber empfiehlt Jesus einfache Wahrhaftigkeit in Gedanken, Worten und Taten.

William Hendriksen

Das Kreuz deckt den verzweifelten Zustand des Menschen auf, seinen völligen Bankrott, der solches Leiden nötig machte. Damit macht es die Torheit alles menschlichen Stolzes offenbar. Es lehrt den Menschen zu sagen: ‚Ich kannte mich selbst nicht als Sünder und erkannte Christus nicht als meinen Retter, bis ich am Kreuz meinen Gott sah, der starb, um dem Gesetz zu genügen, das ich gebrochen hatte; da sah ich meine Sünde — und dann meinen Retter.' Niemand vermag an jenem Kreuz ‚das Wunder von Gottes herrlicher Liebe' zu sehen, ehe er nicht auch ‚seine eigene Unwürdigkeit' sieht und ‚allen seinen Stolz verachtet'.

William Hendriksen

Der Herr schenkt uns Gelegenheiten zum Dienst nach dem Maß unserer Fähigkeit, sie zu nutzen. Weil nicht alle Menschen dieselbe Fähigkeit haben, haben demnach auch nicht alle dieselben oder gleich viele Gelegenheiten. Am Tag des Gerichts wird die Zahl (der Gelegenheiten zum Dienst, der „Talente“) keine Rolle spielen. Die einzige Frage lautet: „Sind wir treu gewesen in ihrem Gebrauch?“ (vgl. Matthäus 25,14-20).

William Hendriksen

Belege: wikipedia.org, thevaletspot.com

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