Zitate von William Perkins

William Perkins (1558–1602) — Theologe · Puritaner · England

William Perkins war ein englischer Geistlicher und Theologe in Cambridge, der als einflussreicher Wegbereiter des elisabethanischen Puritanismus wirkte. Er prägte die reformierte Erwählungs- und Predigtlehre maßgeblich, löste mit seiner strikten doppelten Prädestination theologische Kontroversen aus und befürwortete zudem die Verfolgung von Hexen. Für heutige Bibelleser steht sein Werk exemplarisch für den Versuch, dogmatische Systematik eng mit seelsorglicher Gewissensprüfung und praktischer Lebensführung zu verbinden.

Epoche: Reformation & Barock

Wiederkehrende Themen: Kirche & Gemeinde, Zeugnis & Mission, Demut & Stolz, Beziehung & Familie, Gebet & Stille, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Arbeit & Berufung, Bibel & Wort Gottes

Zitate von William Perkins

Jene Familien, in denen dieser Dienst vor Gott [die Hausandacht] geübt wird, sind gleichsam kleine Kirchen, ja sogar eine Art Paradies auf Erden.

William Perkins

Das Herz aller Predigt ist: den einen Christus zu predigen, durch Christus, zum Lob des Christus.

William Perkins

Wer ein treuer Diener des Evangeliums sein will, muss dem Stolz seines Herzens entsagen, sich vom Ehrgeiz entleeren und sich ganz darauf ausrichten, die Ehre Gottes in seiner Berufung zu suchen.

William Perkins

Das Wort Gottes allein soll gepredigt werden, in seiner Vollkommenheit und inneren Stimmigkeit. Die Schrift ist der ausschließliche Gegenstand der Predigt, das einzige Feld, auf dem der Prediger zu arbeiten hat.

William Perkins

Wie sollen wir Erholung und Freizeit gestalten? … Dazu vier besondere Regeln: Regel 1: Wir sollen Erholungsformen wählen, die am wenigsten Anstoß erregen und einen guten Ruf genießen. Regel 2: Unsere Erholung muss für uns selbst und andere nützlich sein und zur Ehre Gottes beitragen. Regel 3: Das Ziel unserer Erholung muss die Erfrischung von Körper und Geist sein. Regel 4: Erholung muss maßvoll und sparsam gebraucht werden, wie auch der Genuss von Speise, Trank und Ruhe.

William Perkins

Gottgemäße Traurigkeit erzeugt Schmerz über die Sünde, weil sie Sünde ist. Sie bringt jeden, in dem sie ist, in diese Verfassung: Gäbe es kein Gewissen, das anklagt, keinen Teufel, der schreckt, keinen Richter, der vorlädt und verurteilt, keine Hölle, die quält – er würde dennoch gedemütigt und wegen seiner Sünden in die Knie gehen, weil er einen liebenden, barmherzigen und langmütigen Gott gekränkt hat.

William Perkins

Belege: thefocusedpastor.org, digitalpuritan.net, sc.edu

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