Zitate von William Plumer

William Plumer (1802–1880) — Pastor, Theologe · Presbyterianisch · USA

William Swan Plumer war ein US-amerikanischer presbyterianischer Pastor, Theologieprofessor und Autor des 19. Jahrhunderts, der in Bundesstaaten wie Pennsylvania, Virginia und South Carolina wirkte. Er verband eine streng calvinistische Dogmatik mit alltagsnaher Seelsorge, stand jedoch wegen seiner ablehnenden Haltung zum Abolitionismus und seiner Weigerung, im Bürgerkrieg für die Union Partei zu ergreifen, in der Kritik. Heutigen Bibellesern begegnet er vor allem durch seine Bibelkommentare sowie durch erbauliche Texte über Gnade, Gottesfurcht und göttliche Vorsehung.

Epoche: Erweckung & 19. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Glaube & Vertrauen, Gebet & Stille, Gott, Jesus & Heiliger Geist, Geld & Besitz, Dienst & Nächstenliebe, Führung & Gottes Wille, Zeit & Vergänglichkeit, Schuld & Vergebung

Zitate von William Plumer

Wer mit dem, was er hat, nicht großzügig ist, betrügt sich nur selbst, wenn er meint, er wäre großzügig, wenn er mehr hätte.

William Plumer

Fügungen Gottes sind lange Ketten mit vielen Gliedern. Fehlte ein einziges Glied, würde das Ganze scheitern. Aber es ist Gottes Kette und Gottes Plan. Die Sache steht fest; der Ausgang ist nicht ungewiss.

William Plumer

Seit mehr als fünfunddreißig Jahren habe ich viel Umgang mit sterbenden Heiligen und Sündern unterschiedlichen Alters und Standes. In all dieser Zeit habe ich nicht einen einzigen Bedauern darüber äußern hören, dass er zu viel Zeit im Gebet verbracht hätte; aber ich habe viele darüber trauern hören, dass sie so selten den Thron der Gnade aufgesucht haben.

William Plumer

Wir erkennen die Sünde nie richtig, bis wir sie als Sünde gegen Gott erkennen… Jede Sünde richtet sich in diesem Sinne gegen Gott: Es ist sein Gesetz, das gebrochen wird, seine Autorität, die verachtet wird, seine Herrschaft, die missachtet wird… Pharao und Bileam, Saul und Judas sagten alle: „Ich habe gesündigt“; aber der heimkehrende verlorene Sohn sagte: „Ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir“; und David sagte: „An dir allein habe ich gesündigt.“

William Plumer

Alles, was mit dem wahren Gott zusammenhängt – sein Wesen, seine Natur, sein Wille, seine Werke, seine Anbetung, sein Dienst oder seine Lehre – gehört zu Gottes Namen. Dieses Gebot bezieht sich auf den Zustand der Gedanken und Herzen der Menschen ebenso wie auf ihr Reden. Gottes Namen vergeblich zu gebrauchen bedeutet, ihn leichtfertig, falsch, unbedacht, unehrerbietig oder sonst böswillig zu verwenden. Der Sinn dieses Gebots ist es, den heiligen und ehrfürchtigen Gebrauch all dessen zu sichern, wodurch Gott sich seinem Volk kundtut, und so seinen heiligen Namen gegen alles zu schützen, was ihn verächtlich machen könnte. Die Art, seinen Namen zu gebrauchen, soll ernst, feierlich, verständig, überlegt, aufrichtig und mit Gottesfurcht geschehen.

William Plumer

Rechtfertigung ist ein Akt. Sie ist kein Werk und keine Reihe von Handlungen. Sie ist nicht fortschreitend. Der schwächste Gläubige und der stärkste Heilige sind gleichermaßen gerechtfertigt. Rechtfertigung kennt keine Abstufungen. Ein Mensch ist in den Augen Gottes entweder vollkommen gerechtfertigt oder vollkommen verdammt.

William Plumer

Ohne geistliches Nachsinnen gedeiht die Gnade nie, das Gebet bleibt träge, das Lob matt und geistliche Pflichten ohne Gewinn. Doch für Fleisch und Blut ohne göttliche Gnade ist dies eine unmögliche Aufgabe. Es ist leichter, eine Reise von tausend Meilen anzutreten, als eine Stunde in tiefen, andächtigen Gedanken über göttliche Dinge zu verbringen.

William Plumer

Die Geduld hat verschiedene Gegenüber. Gott gegenüber ist sie ergeben und sagt: »Ich will des HERRN Zorn tragen.« Christlichen Menschen gegenüber, die uns zu Recht zurechtweisen, ist sie sanftmütig und sagt: »Der Gerechte schlage mich!« Bösen und unvernünftigen Menschen gegenüber, die es gern sehen, wenn andere leiden, sagt sie: »Freue dich nicht über mich, meine Feindin!« Und gegenüber den Prüfungen, unter denen wir leiden sollen, ist sie nicht unruhig und aufsässig, sondern nimmt sie freundlich auf.

William Plumer

Belege: wikipedia.org, wordpress.com, banneroftruth.org, presbyteriansofthepast.com

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