Betendes Warten auf Gott ist für wirksamen Dienst unentbehrlich. Wie die Auszeit in einem Fußballspiel lässt es uns zu Atem kommen und neu planen. Während wir auf Weisung warten, befreit uns der Herr von der Tyrannei des Dringenden. Er zeigt uns die Wahrheit über sich selbst, über uns und über unsere Aufgaben. Er prägt uns die Aufträge ein, die er uns geben will. Die Not allein ist noch nicht der Ruf; der Ruf muss von dem Gott kommen, der unsere Grenzen kennt. 'Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten. Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er denkt daran, dass wir Staub sind' (Psalm 103,13-14). Nicht Gott belädt uns, bis wir uns biegen oder mit einem Magengeschwür, einem Zusammenbruch, einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zerbrechen. Das kommt aus unserem inneren Getriebensein zusammen mit dem Druck der Umstände.
— Charles Hummel (1923–2004), Autor, Pädagoge und College-Präsident
Bibelstelle: PSA.103.13
Themen: Gebet & Stille, Arbeit & Berufung, Frieden & Ruhe
Alle Zitate von Charles Hummel (3)
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Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.
Oswald Chambers
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.
Søren Kierkegaard
Mut ist Angst, die gebetet hat.
Corrie ten Boom
Beten ist Atem holen aus Gott.
Dietrich Bonhoeffer
Charles Haddon Spurgeon
Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.
Oswald Chambers
Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.
Augustinus von Hippo
Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.
Eugene Peterson