Zitate von Charles Hummel
Charles Hummel (1923–2004) — Autor, Pädagoge und College-Präsident · evangelikal · USA
Epoche: Gegenwart
Wiederkehrende Themen: Gebet & Stille, Arbeit & Berufung, Frieden & Ruhe, Demut & Stolz, Nachfolge & Jüngerschaft
Zitate von Charles Hummel
Wir wissen: Weil Jesus betend auf die Anweisungen Gottes wartete, war er frei von der Tyrannei des Dringenden. Es gab ihm eine Richtung, einen ruhigen Schritt, und es machte ihn fähig, jede Aufgabe zu tun, die Gott ihm zuwies. Und in der letzten Nacht konnte er sagen: „Ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast zu tun."
Charles Hummel
Betendes Warten auf Gott ist für wirksamen Dienst unentbehrlich. Wie die Auszeit in einem Fußballspiel lässt es uns zu Atem kommen und neu planen. Während wir auf Weisung warten, befreit uns der Herr von der Tyrannei des Dringenden. Er zeigt uns die Wahrheit über sich selbst, über uns und über unsere Aufgaben. Er prägt uns die Aufträge ein, die er uns geben will. Die Not allein ist noch nicht der Ruf; der Ruf muss von dem Gott kommen, der unsere Grenzen kennt. 'Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten. Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er denkt daran, dass wir Staub sind' (Psalm 103,13-14). Nicht Gott belädt uns, bis wir uns biegen oder mit einem Magengeschwür, einem Zusammenbruch, einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zerbrechen. Das kommt aus unserem inneren Getriebensein zusammen mit dem Druck der Umstände.
Charles Hummel
P. T. Forsyth hat einmal gesagt: „Die schlimmste Sünde ist Gebetslosigkeit." Wir denken sonst eher an Mord, Ehebruch oder Diebstahl. Aber die Wurzel aller Sünde ist die Selbstgenügsamkeit, die Unabhängigkeit von Gott. Wenn wir nicht betend auf Gottes Führung und Kraft warten, sagen wir — mit unserem Tun, wenn schon nicht mit unseren Lippen —, dass wir ihn nicht brauchen. Wie viel von unserem Dienst ist ein Alleingang?
Charles Hummel
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