Bedenke die Konsequenzen, wenn man das Werk des Bekennens für fortlaufende Vergebung hinzufügt … Wenn für Vergebung und Reinigung von aller Ungerechtigkeit (ein für den Himmel erforderlicher Zustand) noch etwas hinzukommen muss, steckt der Gläubige in einem Dilemma. Was, wenn er es unterlässt, eine Sünde zu bekennen? Was, wenn er nur eine Sünde nicht bekennt? Ist er dann ungerechtfertigt und nicht gereinigt von aller Ungerechtigkeit? Das ist nicht, was Sühne und die fortwährende, unmittelbare Reinigung von Sünde durch das Blut bezeugen. Müssen wir dem hinzufügen, was Gott so vollständig vollbracht hat? Ist der Tod Christi und die Anwendung seines Blutes nicht genug? Mindert diese zusätzliche Anforderung nicht das Kreuz, indem sie mein Nennen einer Sünde, jeder Sünde, zur Voraussetzung für Vergebung macht?
— Jim Elliff (* 1947), Pastor, Evangelist und christlicher Autor
Themen: Schuld & Vergebung, Gnade & Erlösung
Jim Elliff
Jim Elliff (* 1947) ist ein US-amerikanischer Pastor, Evangelist und Autor aus dem reformatorisch-baptistischen Spektrum sowie Gründer des Dienstes Christian Communicators Worldwide. Er tritt mit Nachdruck für biblische Erweckung, verbindliche Gemeindezugehörigkeit und echte Bekehrung ein und wendet sich gegen einen oberflächlichen Entscheidungsglauben. Bibellesern begegnet er heute vor allem durch pointierte Impulse zu geistlicher Wachsamkeit, praktischer Nachfolge und reformatorischem Schriftverständnis.
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