Das ist schwer: ein Leben zu zwein. Nur eins ist noch schwerer: einsam sein.

Kurt Tucholsky (1890–1935), Schriftsteller

Themen: Einsamkeit & Verlassenheit, Beziehung & Familie

Kurt Tucholsky

Kurt Tucholsky (1890–1935) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Satiriker der Weimarer Republik, der vor allem in Berlin, Paris und im schwedischen Exil tätig war. Als Autor und Herausgeber der Wochenschrift „Die Weltbühne“ kritisierte er Militarismus, Justiz sowie den aufkommenden Nationalsozialismus und löste mit radikal pazifistischen Äußerungen heftige Kontroversen aus. Für Bibelleser bieten seine prägnanten Beobachtungen zu Gewissen, Menschenwürde und moralischer Verantwortung einen ungeschönten säkularen Blick auf ethische Grundfragen.

Alle Zitate von Kurt Tucholsky (74)

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In mir ist es finster, aber bei dir ist Licht; ich bin einsam, aber du verläßt mich nicht.

Dietrich Bonhoeffer

Freundschaft entsteht in dem Augenblick, in dem einer zum anderen sagt: Was! Du auch? Ich dachte, ich wäre der Einzige.

C.S. Lewis

Der schlimmste Hunger kann der Hunger danach sein, wahrgenommen und geliebt zu werden.

Mutter Teresa

Wenn niemand mehr mir zuhört, hört Gott mir immer noch zu.

Papst Benedikt XVI.

Ich möchte lieber mit einem Freund im Dunkeln gehen als allein im Licht.

Helen Keller

Wir Trauernden sind nicht allein. Wir gehören zur größten Gemeinschaft der ganzen Welt – der Gemeinschaft jener, die das Leiden kennengelernt haben.

Helen Keller

Denn ich habe sie alle schon gekannt, alle gekannt – Habe die Abende gekannt, die Morgen, die Nachmittage, Ich habe mein Leben mit Kaffeelöffeln abgemessen.

T.S. Eliot

Die Sprache hat das Wort Einsamkeit geschaffen, um den Schmerz des Alleinseins auszudrücken. Und sie hat das Wort Abgeschiedenheit geschaffen, um die Herrlichkeit des Alleinseins auszudrücken.

Paul Tillich

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