Du hast den Herrn darum gebeten, Er möge dich ein wenig um seinetwillen leiden lassen... Sieh da - als nun das Leiden kommt, und zwar auf eine sehr menschliche, sehr gewöhnliche Art, mit Schwierigkeiten und Sorgen in der Familie oder den tausend Kleinigkeiten des Alltags, fällt es dir doch schwer, hinter all dem Christus zu sehen.

Josemaría Escrivá (1902–1975), Priester

Themen: Leid & die Frage nach Gott, Wachstum & Charakter

Anlässe: Zum Nachdenken

Josemaría Escrivá

Josemaría Escrivá (1902–1975) war ein spanischer katholischer Priester, der vor allem in Madrid sowie Rom wirkte und 1928 das Opus Dei gründete. Er betonte die Heiligung des Alltags und der weltlichen Berufsarbeit – bekannt durch sein Werk „Der Weg“ –, während sein Schaffen wegen autoritärer Strukturen und historischer Nähe zum Franco-Regime umstritten blieb. Heutigen Bibellesern liefert er Denkanstöße für eine konsequente Arbeitsethik, deren Umfeld jedoch bis heute durch Berichte über geistlichen Missbrauch und strenge Gewissenskontrolle belastet ist.

Alle Zitate von Josemaría Escrivá (6)

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In unserer eigenen Verwundung können wir zu Quellen des Lebens für andere werden.

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Der Schmerz verlangt gehört zu werden. Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen, aber er schreit in unseren Schmerzen: Sie sind sein Sprachrohr, um eine taube Welt aufzuwecken.

C.S. Lewis

Wenn wir wie Trauben zertreten werden, können wir nicht an den Wein denken, der wir werden.

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Er hat beschlossen, mich nicht zu heilen, sondern mich zu halten. Je heftiger der Schmerz, desto enger Seine Umarmung.

Joni Eareckson-Tada

Möge ich das denkende Herz dieser Baracke sein. Ich möchte es wieder sein. Ich möchte das denkende Herz eines ganzen Konzentrationslagers sein.

Etty Hillesum

Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.

Paul Claudel

Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.

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