Einer musste ja schließlich den Anfang machen. Was wir schrieben und sagten, glauben auch viele andere. Sie wagen es nur nicht, sich so auszudrücken, wie wir es taten.

Sophie Scholl (1921–1943), Studentin, Widerstandskämpferin

Quelle: Aussage vor dem Volksgerichtshof unter Roland Freisler, 21. Februar 1943

Themen: Mut & Kraft, Freiheit & Wahrheit, Gerechtigkeit & Einsatz

Anlässe: Ermutigung, Zum Nachdenken

Sophie Scholl

Sophie Scholl (1921–1943) war eine deutsche Studentin der Biologie und Philosophie sowie christlich geprägte Widerstandskämpferin in Ulm und München. Nach anfänglichem Engagement im Bund Deutscher Mädel vollzog sie eine grundlegende Abkehr vom Nationalsozialismus und rief mit der studentischen Gruppe „Weiße Rose“ in Flugblättern zum Sturz des NS-Regimes auf, wofür sie 1943 hingerichtet wurde. Für Bibelleser verdeutlichen ihre Briefe und Tagebücher, wie ein durch Gebet und Schriftlektüre geschärftes Gewissen zur Zivilcourage gegen staatliches Unrecht verpflichtet.

Alle Zitate von Sophie Scholl (12)

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Der stärkste Glaube ist nicht ein Glaube, der niemals zweifelt. Vielmehr ist es ein Glaube, der durch Zweifel hindurch wächst.

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Jedes Mal, wenn ich sage: "Jesus, ich bin nicht fähig...", sagt Er: "Na und? Ich bin fähig."

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Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen.

Martin Luther

Außerhalb des Willens Gottes gibt es nichts, was ich will. Innerhalb des Willens Gottes gibt es nichts, was ich fürchte.

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