Es gibt eine weitverbreitete, moderne Form von Gewalt… Aktivismus und Überarbeitung. Die Eile und der Druck des modernen Lebens sind eine Form – vielleicht die häufigste Form – seiner angeborenen Gewalt.

Thomas Merton (1915–1968), Trappistenmönch, Autor

Quelle: Confessions of a Guilty Bystander

Themen: Frieden & Ruhe, Ethische Fragen, Zeit & Vergänglichkeit

Anlässe: Zum Nachdenken

Thomas Merton

Thomas Merton (1915–1968) war ein US-amerikanischer Trappistenmönch, Priester und Autor, der in der Abtei Our Lady of Gethsemani in Kentucky lebte und wirkte. Bekannt durch seine Autobiografie „Der Berg der sieben Stufen“, verband er christliche Kontemplation mit gesellschaftspolitischem Engagement gegen Krieg und Ungerechtigkeit, stieß jedoch mit seinem Dialog mit östlichen Religionen und seinem Pazifismus auch auf Kritik. Heutigen Bibellesern bietet er Impulse für ein vertieftes Gebetsleben in der Stille sowie für die Verbindung von persönlicher Mystik und sozialer Verantwortung.

Alle Zitate von Thomas Merton (91)

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Du hast uns auf dich hin geschaffen, O Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.

Augustinus von Hippo

Du hast genug Zeit, um alles zu tun, was Gott von dir möchte.

Craig Groeschel

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Dietrich Bonhoeffer

Oh Herr, mach mich zum Werkzeug deines Friedens! Wo Hass ist, lass mich Liebe säen; wo Unrecht, Verzeihung; wo Zweifel, Glaube; wo Verzweiflung, Hoffnung; wo Finsternis, Licht und wo Trauer, Freude.

Franz von Assisi

Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles vergeht, Gott ändert sich nicht. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.

Teresa von Avila

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr

Dunkelheit kann nicht durch Dunkelheit überwunden werden, sondern nur durch Licht. Gewalt kann nicht durch Gewalt überwunden werden, sondern nur durch Frieden.

Martin Luther King

Geborgenheit im Letzten gibt Gelassenheit im Vorletzten.

Romano Guardini

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