Evangelikale wissen, dass die Kraft hinter den Erweckungen des 18. Jahrhunderts und der großen Missionsbewegung des 19. Jahrhunderts das Gebet war – Gebet aus Herzen, die unter der Vorstellung litten, dass alle, die diese Welt ohne Christus verlassen, verloren sind. War ein solches Gebet fehlerhaft? Unbelehrt? Töricht? Verkehrt? Ein Evangelikaler, der sein Erbe schätzt, muss über diese Frage nachdenken und erkennen: Wenn der Allversöhnungsglaube wahr ist, dann gründete all diese missionarische Leidenschaft und das Gebet auf einem ungeheuren Irrtum.
— J.I. Packer (1926–2020), Theologe und Autor
Themen: Gebet & Stille, Zeugnis & Mission, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod
Anlässe: Zum Nachdenken
J.I. Packer
James Innell Packer (1926–2020) war ein britisch-kanadischer anglikanischer Theologe und Autor, der nach Stationen in England langjährig am Regent College in Vancouver lehrte. Er verband puritanisch geprägte reformierte Dogmatik mit praktischer Frömmigkeit, verfasste das Standardwerk »Gott erkennen« und wirkte maßgeblich an der Chicago-Erklärung zur biblischen Irrtumslosigkeit mit. Für Bibelleser gilt er bis heute als prägender Vermittler klassischer reformatorischer Theologie, wenngleich seine Beteiligung an der ökumenischen Initiative »Evangelicals and Catholics Together« (1994) unter Konservativen zu scharfen Kontroversen führte.
Alle Zitate von J.I. Packer (48)
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Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.
Oswald Chambers
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.
Søren Kierkegaard
Mut ist Angst, die gebetet hat.
Corrie ten Boom
Beten ist Atem holen aus Gott.
Dietrich Bonhoeffer
Charles Haddon Spurgeon
Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.
Oswald Chambers
Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.
Augustinus von Hippo
Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.
Eugene Peterson