Alles, worauf wir dankbar zurückschauen, bleibt uns, es kann uns nicht genommen werden, auch wenn es momentan nicht da zu sein scheint.

Anselm Grün (* 1945), Benediktinerpater, geistlicher Begleiter und Bestsellerautor

Themen: Trauer & Trost, Hoffnung & Zuversicht

Anlässe: Trost

Anselm Grün

Anselm Grün (* 1945) ist ein deutscher Benediktinerpater der Abtei Münsterschwarzach, Priester und einer der international meistgelesenen christlichen Autoren der Gegenwart. Er verbindet benediktinische Tradition und die Weisheit der Wüstenväter mit Konzepten der modernen Tiefenpsychologie, sieht sich von Kritikern jedoch mit dem Vorwurf einer übermäßigen Psychologisierung biblischer Glaubensinhalte konfrontiert. Für Bibelleser bieten seine Schriften einen alltagsnahen, seelsorgerlichen Zugang zu existentiellen Lebensfragen, der zugleich zur Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von psychologischer Lebenshilfe und christlicher Theologie anregt.

Alle Zitate von Anselm Grün (52)

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Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Ein Jesus, der nie weinte, könnte nie meine Tränen abwischen.

Charles Haddon Spurgeon

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

Anfälle von Niedergeschlagenheit überkommen die meisten von uns. Wie fröhlich wir auch gewöhnlich sein mögen, wir müssen zeitweise niedergeschlagen sein. Die Starken sind nicht immer kräftig, die Weisen nicht immer bereit, die Tapferen nicht immer mutig, und die Fröhlichen nicht immer glücklich.

Charles Haddon Spurgeon

Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.

Martin Luther

Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.

Dante Alighieri

Der Tod ist nicht mehr als das Hinübergehen von einem Raum in einen anderen. Aber da ist ein Unterschied für mich, wisst ihr. Denn in jenem anderen Raum werde ich sehen können.

Helen Keller

Was wir einst genossen und tief geliebt haben, können wir niemals verlieren, denn alles, was wir tief lieben, wird ein Teil von uns.

Helen Keller

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