Gottes Hände sind weich, auch wo seine Wege rau sind.

Corrie ten Boom (1892–1983), Schriftstellerin und Zeitzeugin

Themen: Leid & die Frage nach Gott, Glaube & Vertrauen

Corrie ten Boom

Die niederländische Schriftstellerin und Evangelistin Corrie ten Boom rettete während des Zweiten Weltkriegs in Haarlem verfolgte Menschen vor dem Holocaust und überlebte die Gefangenschaft im Konzentrationslager Ravensbrück. Bekannt wurde sie durch ihren autobiografischen Bericht „Die Zuflucht“ sowie durch ihren weltweiten Dienst, in dem sie Vergebung und Vertrauen auf Gott auch angesichts extremen Leids betonte. Für Bibelleser steht ihr Leben für eine praktisch gelebte Nächstenliebe unter Lebensgefahr und die Herausforderung radikaler Vergebungsbereitschaft.

Alle Zitate von Corrie ten Boom (257)

Mehr zu diesem Thema

In unserer eigenen Verwundung können wir zu Quellen des Lebens für andere werden.

Henri Nouwen

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Der Schmerz verlangt gehört zu werden. Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen, aber er schreit in unseren Schmerzen: Sie sind sein Sprachrohr, um eine taube Welt aufzuwecken.

C.S. Lewis

Wenn wir wie Trauben zertreten werden, können wir nicht an den Wein denken, der wir werden.

Henri Nouwen

Er hat beschlossen, mich nicht zu heilen, sondern mich zu halten. Je heftiger der Schmerz, desto enger Seine Umarmung.

Joni Eareckson-Tada

Möge ich das denkende Herz dieser Baracke sein. Ich möchte es wieder sein. Ich möchte das denkende Herz eines ganzen Konzentrationslagers sein.

Etty Hillesum

Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.

Paul Claudel

Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.

Dietrich Bonhoeffer

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