Götzen sind mächtig, aber zwei Realitäten führen dazu, dass unser Herz mit ihnen unzufrieden wird. Die erste ist, dass wir zum Bilde Gottes und für Gott geschaffen wurden; nichts anderes wird uns ewigen Sinn oder dauerhafte Freude schenken. Wenn wir uns entscheiden, einen toten, machtlosen Götzen aufzustellen und zu seinen Füßen anzubeten, werden wir von einem toten, machtlosen Götzen bedient, der nur vorübergehend und oberflächlich erfreut. Geld verschwindet. Ruhm verblasst. Kinder wachsen auf und gehen. Freunde enttäuschen uns. Kontrolle ist trügerisch. Gott allein – in all seiner Schönheit und Gnade – kann uns ewige Freude versprechen. Die zweite Realität ist die Gnade Gottes. Gott ist zu gut, um zuzulassen, dass seine Kinder etwas oder jemanden anbeten, der nicht erfüllt. Er ist so gut, dass er uns die Götzen entweder aus den Händen reißt oder uns unglücklich macht, solange wir an ihnen festhalten.
— Dan Wickert, US-amerikanischer Gynäkologe, Autor und christlicher Seelsorger
Themen: Sinn & Identität, Gnade & Erlösung, Freude & Dankbarkeit
Anlässe: Zum Nachdenken
Dan Wickert
Dan Wickert ist ein US-amerikanischer Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Autor sowie zertifizierter Seelsorger im Bundesstaat Indiana. Er steht für die Verknüpfung von medizinischem Fachwissen mit evangelikaler Seelsorgelehre und thematisiert Lebenskrisen wie Unfruchtbarkeit, Menopause oder Angstzustände. Für Bibelleser veranschaulicht sein Werk, wie körperliche und seelische Belastungen aus einer biblisch orientierten Perspektive verstanden und seelsorglich begleitet werden können.
Alle Zitate von Dan Wickert (6)
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