Gott hatte einen Sohn auf Erden ohne Sünde, aber nie einen ohne Leid.

Augustinus von Hippo (354–430), Kirchenvater

Themen: Leid & die Frage nach Gott

Anlässe: Trost

Augustinus von Hippo

Augustinus von Hippo (354–430) war ein spätantiker Theologe, Philosoph und Bischof von Hippo Regius im heutigen Algerien. Bekannt durch Werke wie die „Confessiones“ und „De civitate Dei“, prägte er maßgeblich das westliche Verständnis von Gnade und Dreifaltigkeit, befürwortete im Donatistenstreit jedoch auch staatliche Zwangsmaßnahmen gegen Andersdenkende. Für heutige Bibelleser bildet sein Werk ein zentrales Fundament sowohl katholischer als auch reformatorischer Theologie, wenngleich seine Lehren zu Erbsünde, Prädestination und Sexualethik weiterhin umstritten sind.

Alle Zitate von Augustinus von Hippo (334)

Mehr zu diesem Thema

In unserer eigenen Verwundung können wir zu Quellen des Lebens für andere werden.

Henri Nouwen

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Der Schmerz verlangt gehört zu werden. Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen, aber er schreit in unseren Schmerzen: Sie sind sein Sprachrohr, um eine taube Welt aufzuwecken.

C.S. Lewis

Wenn wir wie Trauben zertreten werden, können wir nicht an den Wein denken, der wir werden.

Henri Nouwen

Er hat beschlossen, mich nicht zu heilen, sondern mich zu halten. Je heftiger der Schmerz, desto enger Seine Umarmung.

Joni Eareckson-Tada

Möge ich das denkende Herz dieser Baracke sein. Ich möchte es wieder sein. Ich möchte das denkende Herz eines ganzen Konzentrationslagers sein.

Etty Hillesum

Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.

Paul Claudel

Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.

Dietrich Bonhoeffer

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