Gottes Verheißungen sind nicht einfach wahllos geäußerte gute Absichten. Vielmehr weisen alle Verheißungen Gottes gemeinsam auf einen göttlichen Plan für die Geschichte hin – einen Plan, ein Volk zum Lob seiner Herrlichkeit zu retten und diese Rettung durch ein Gericht zu bewirken, das Gott selbst an unserer Stelle tragen würde. Mit anderen Worten: Die Geschichte verläuft nicht zyklisch als bloße Wiederholung archetypischer Muster. Sie steuert auf ein Ziel zu. Sie ist linear und bewegt sich auf ein Ende zu, das Gott bereits vorbereitet hat.

Michael Lawson (* 1952), Anglikanischer Geistlicher, Psychotherapeut und christlicher Sachbuchautor

Themen: Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Gnade & Erlösung, Zeit & Vergänglichkeit

Anlässe: Zum Nachdenken

Michael Lawson

Michael Lawson (* 1952) ist ein britischer anglikanischer Geistlicher, Psychotherapeut und Sachbuchautor, der unter anderem als Erzdiakon von Hampstead und Vorsitzender des Church of England Evangelical Council wirkte. Bekanntheit erlangte er durch Veröffentlichungen, die biblisch-evangelikale Theologie mit psychotherapeutischen Erkenntnissen zu Themen wie Depression, Angst und zwischenmenschlichen Konflikten verbinden. Für Bibelleser bieten seine Texte lebensnahe Impulse für den Umgang mit psychischen Belastungen und Krisen aus einer seelsorglichen Perspektive.

Alle Zitate von Michael Lawson (5)

Mehr zu diesem Thema

Ich frage mich: Was bedeutet die Hölle? Ich behaupte: die Unfähigkeit zu lieben.

Fjodor Dostojewski

Gott hat die Ewigkeit in unser Herz hineingelegt und es mit Sehnsucht erfüllt.

John Piper

Wenn ich in mir ein Verlangen finde, das keine Erfahrung in dieser Welt stillen kann, ist die wahrscheinlichste Erklärung, dass ich für eine andere Welt geschaffen wurde.

C.S. Lewis

Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.

Jim Elliot

Ich möchte, dass ihr wißt: Wir werden Gottes Reich erreichen. Daher bin ich heute glücklich. Ich mache mir über nichts Sorgen. Meine Augen haben die Herrlichkeit des kommenden Herrn gesehen.

Martin Luther King

Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.

Dietrich Bonhoeffer

Wir wissen nicht, was kommt; aber wir wissen, wer kommt. Das heißt: die Angst verlieren, weil ich die letzte Wirklichkeit kenne.

Helmut Thielicke

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

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