Grundsätze der Seelsorge: 1. Wenn Veränderung angestrebt wird, versuche sie nie im Abstrakten zu bewirken; Menschen verändern sich nur konkret. 2. Gib immer Hoffnung. Menschen werden den oft schwierigen Prozess der Veränderung ohne Hoffnung nicht durchhalten. 3. Verharmlose niemals den Ernst der Probleme; betone stattdessen immer Christus und seine Macht, Probleme zu lösen. 4. Wenn jemand ein lebensbestimmendes Problem hat, ziele auf eine umfassende Neuausrichtung. 5. Begegne scheinbar hoffnungslosen Situationen stets mit deutlichem Widerspruch. Empathie allein nimmt jede Möglichkeit zur Hilfe. Widersprich, wenn der Ratsuchende sagt: „Es ist hoffnungslos.“ Sage: „Es ist schwierig, aber nicht zu schwierig für Gott.“ 6. Richte dich nicht an den Problemen der Menschen aus, sondern an Gottes Lösungen. 7. Schätze ab, wie viel Veränderung jetzt machbar ist; zu wenig langweilt, zu viel entmutigt. 8. Lass Menschen sich nicht mit weniger als der biblischen Lösung begnügen. 9. Verwende beim Analysieren und Benennen von Problemen sowie beim Planen von Lösungen biblische oder biblisch abgeleitete Sprache. 10. Orientiere dich an Handlungsanweisungen, nicht an Gefühlen.

Jay Adams (1929–2020), Theologe, Buchautor und Begründer der biblischen/nouthetischen Seelsorge

Themen: Wachstum & Charakter, Weisheit & Erkenntnis

Jay Adams

Jay Adams (1929–2020) war ein US-amerikanischer presbyterianisch-reformierter Theologe, Pastor und Autor. Er begründete die nouthetische Seelsorge, die säkulare Psychologie strikt ablehnt und seelische Probleme primär auf sündiges Fehlverhalten zurückführt, das biblischer Zurechtweisung bedarf. Während sein Ansatz in konservativ-evangelikalen Kreisen als Rückbesinnung auf die Bibel geschätzt wird, kritisieren Fachleute und Seelsorger den oft konfrontativen Stil sowie die Vernachlässigung psychischer und organischer Krankheitsursachen.

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Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.

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Demut ist so scheu. Wenn du beginnst, über sie zu sprechen, geht sie.

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Christus nimmt uns so an, wie wir sind, aber er lässt uns nicht so, wie wir sind.

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Ich bin nicht, was ich sein sollte; ich bin nicht, was ich sein möchte; ich bin nicht, was ich in jener Welt zu sein hoffe. Und doch bin ich nicht mehr, was ich war – und durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.

John Newton

Ich bin gewiss, dass ich nirgendwo auch nur annähernd so sehr in der Gnade gewachsen bin wie auf dem Krankenbett.

Charles Haddon Spurgeon

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