Habe mir gestern die Haare schneiden lassen, und schon das kommt mir wie ein Zeichen meiner Wiedergeburt vor.

Leo Tolstoi (1828–1910), Schriftsteller

Quelle: 28. Mai 1859, Tagebücher Erster Band 1847-1884, Ruetten & Loening, Berlin, 1. Aufl. 1978, Übers.: Günter Dalitz, S. 269

Themen: Hoffnung & Zuversicht, Sinn & Identität

Anlässe: Jahreswechsel & Neuanfang, Ermutigung

Leo Tolstoi

Leo Tolstoi (1828–1910) war ein russischer Schriftsteller und Religionsphilosoph, der vor allem auf seinem Familiengut Jasnaja Poljana sowie in Moskau und Sankt Petersburg wirkte. Neben Monumentalwerken wie „Krieg und Frieden“ steht er für einen radikalen christlichen Pazifismus, die Ablehnung von Privateigentum und eine fundamentale Kritik an staatlicher wie kirchlicher Autorität. Für Bibelleser bleibt seine kompromisslose Konzentration auf die Bergpredigt anregend, während seine Ablehnung von Wundern und zentralen Glaubensdogmen 1901 zu seiner Exkommunikation durch die Russisch-Orthodoxe Kirche führte.

Alle Zitate von Leo Tolstoi (80)

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Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

Denen, die Gott lieben, verwandelt er alles in Gutes, auch ihre Irrwege und Fehler lässt Gott ihnen zum Guten werden.

Augustinus von Hippo

Gott hilft spätestens rechtzeitig.

Arno Backhaus

Gott bringt immer zu Ende, was Er angefangen hat.

John MacArthur

Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt, der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt! Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.

Paul Gerhardt

Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.

Martin Luther

Wenn wir wie Trauben zertreten werden, können wir nicht an den Wein denken, der wir werden.

Henri Nouwen

Wenn ein Zug durch einen Tunnel fährt und es dunkel wird, wirfst du nicht die Fahrkarte weg und springst ab. Du sitzt ruhig da und vertraust dem Lokführer.

Corrie ten Boom

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