Hätte ich ihn nicht geliebt, gäbe es diese Qual nicht.

Nicholas Wolterstorff (* 1932), Religionsphilosoph

Quelle: Lament for a Son, S. 89 (vorgelesen im Podcast „The Table“, Biola University CCT, 2018)

Themen: Trauer & Trost, Liebe, Leid & die Frage nach Gott

Anlässe: Abschied & Beerdigung, Trost

Nicholas Wolterstorff

Nicholas Wolterstorff (* 1932) ist ein US-amerikanischer Religionsphilosoph und reformierter Theologe, der am Calvin College sowie an der Yale University lehrte. Bekannt wurde er als Mitbegründer der Reformierten Erkenntnistheorie und durch seine Arbeiten über biblische Gerechtigkeit sowie das seelsorgerliche Trauerbuch „Klage um einen Sohn“. Während seine Gedanken zu Klage und der Barmherzigkeit Gottes vielen Lesern Orientierung bieten, lösten seine Kritik an der klassischen Gotteslehre und seine spätere theologische Befürwortung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in konservativen Kreisen Kontroversen aus.

Alle Zitate von Nicholas Wolterstorff (20)

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Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Ein Jesus, der nie weinte, könnte nie meine Tränen abwischen.

Charles Haddon Spurgeon

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

Anfälle von Niedergeschlagenheit überkommen die meisten von uns. Wie fröhlich wir auch gewöhnlich sein mögen, wir müssen zeitweise niedergeschlagen sein. Die Starken sind nicht immer kräftig, die Weisen nicht immer bereit, die Tapferen nicht immer mutig, und die Fröhlichen nicht immer glücklich.

Charles Haddon Spurgeon

Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.

Martin Luther

Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.

Dante Alighieri

Der Tod ist nicht mehr als das Hinübergehen von einem Raum in einen anderen. Aber da ist ein Unterschied für mich, wisst ihr. Denn in jenem anderen Raum werde ich sehen können.

Helen Keller

Was wir einst genossen und tief geliebt haben, können wir niemals verlieren, denn alles, was wir tief lieben, wird ein Teil von uns.

Helen Keller

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