Zitate für Abschied & Beerdigung

Christliche Zitate für Abschied & Beerdigung — mit Person, Lebensdaten und Quellenangabe, aus zwei Jahrtausenden Christenheit.

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

Das ist das Ende – für mich der Beginn des Lebens.

Dietrich Bonhoeffer

Nicht traurig sein. Gott hilft mir so wunderbar und spürbar bis jetzt.

Alfred Delp

Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.

Martin Luther

Der Tod ist nicht mehr als das Hinübergehen von einem Raum in einen anderen. Aber da ist ein Unterschied für mich, wisst ihr. Denn in jenem anderen Raum werde ich sehen können.

Helen Keller

Was wir einst genossen und tief geliebt haben, können wir niemals verlieren, denn alles, was wir tief lieben, wird ein Teil von uns.

Helen Keller

Wir Trauernden sind nicht allein. Wir gehören zur größten Gemeinschaft der ganzen Welt – der Gemeinschaft jener, die das Leiden kennengelernt haben.

Helen Keller

Gib Worten Raum dem Schmerz; der Kummer, der nicht spricht, erdrückt das übervolle Herz und heißt es brechen.

William Shakespeare

Wir sind aus solchem Stoff wie Träume gemacht, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.

William Shakespeare

Denn ich habe sie alle schon gekannt, alle gekannt – Habe die Abende gekannt, die Morgen, die Nachmittage, Ich habe mein Leben mit Kaffeelöffeln abgemessen.

T.S. Eliot

Solch ein herrlicher, sonniger Tag, und ich muss gehen. Aber wie viele müssen in diesen Tagen auf den Schlachtfeldern sterben, wie viele junge, hoffnungsvolle Leben.

Sophie Scholl

Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, dann hat sein Leben einen Sinn gehabt.

Alfred Delp

Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben, unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben, in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.

Augustinus von Hippo

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen, geh in seinem Frieden, was auch immer du tust. Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte, bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

Manfred Siebald

Wann ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir! Wann ich den Tod soll leiden, so tritt du dann hierfür!

Paul Gerhardt

Es ist mir wohl manchmal ein bisschen bange, wenn ich an die letzte Fahrt denke, aber mein Heiland ist am Steuerruder.

Friedrich von Bodelschwingh

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.

Dietrich Bonhoeffer

Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht. Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht. Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid. Sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid. Wir treten aus dem Dunkel nun in ein helles Licht. Warum wir’s Sterben nennen? Ich weiß es nicht.

Dietrich Bonhoeffer

Nicht der Tod wird mich holen, sondern Gott.

Therese von Lisieux

Gott, der uns jetzt im Leben umgibt, wird uns auch im Tod empfangen und uns mit seinen liebenden Armen umfangen.

Anselm Grün

Unser Leben auf Erden ist nur die erste Seite des Buches, nicht die letzte.

Corrie ten Boom

Das Ende unseres Lebens wird ein Innehalten mitten in der Ackerfurche sein. Der Herrgott behält sich vor, zu vollenden und unseren Werken den letzten Schliff zu geben.

Papst Johannes XXIII

„Der Tod war einst ein Henker, doch das Evangelium hat ihn zu einem bloßen Gärtner gemacht.“

George Herbert

Christus und sein Kreuz sind in diesem Leben nicht zu trennen; wohl aber scheiden Christus und sein Kreuz an der Himmelstür, denn für Kreuze ist im Himmel kein Platz. Eine Träne, ein Seufzer, ein trauriges Herz, eine Furcht, ein Verlust, ein einziger Gedanke an Not findet dort keine Herberge.

Samuel Rutherford

Die Kraft des heiligen Paulus wage ich nicht zu erbitten, auch nicht den Glauben des heiligen Petrus; aber die Gnade, die du dem Verbrecher erwiesen hast, der neben dir gekreuzigt war — um diese Gnade bitte ich dich, o Herr.

Nikolaus Kopernikus

Ihr habt ein Kind verloren; nein, sie ist euch nicht verloren, die in Christus gefunden ist; sie ist nicht weggeschickt, sondern nur vorausgeschickt — wie ein Stern, der außer Sicht gerät und doch nicht stirbt und vergeht, sondern über einer anderen Halbkugel leuchtet.

Samuel Rutherford

Tränen sind ein Zoll, den wir unseren verstorbenen Freunden zollen. Wenn der Leib gesät wird, muss er gegossen werden. Aber wir dürfen nicht trauern wie die, die keine Hoffnung haben; denn wir haben durch die Gnade eine gute Hoffnung, sowohl was sie als auch was uns betrifft.

Matthew Henry

Die glücklichsten Menschen, die mir je begegnet sind, waren heimgehende Gläubige. Die einzigen Menschen, auf die ich je einen gewissen Neid verspürt habe, waren sterbende Mitglieder eben dieser Gemeinde, deren Hände ich beim Hinübergehen gehalten habe. Fast ohne Ausnahme habe ich bei ihnen heilige Freude und Triumph gesehen. Und in den Ausnahmen von dieser überschwänglichen Freude habe ich einen tiefen Frieden gesehen, der sich in einer ruhigen und bewussten Bereitschaft zeigte, in die Gegenwart ihres Gottes einzutreten.

Charles Haddon Spurgeon

Sagt den anderen, dass ich etwas früher nach Hause gehe, als ich dachte. Und dann sagt ihnen, sie sollen nicht über den Diener sprechen, sondern über den Retter.

F. B. Meyer

Ihr, die ihr mich liebt, seht nicht auf das Leben, das ich beende, sondern auf das Leben, das ich beginne.

Augustinus von Hippo

Manche Menschen scheinen mich durch meine Traurigkeit hindurchhetzen zu wollen. Sie wollen mich reparieren. Aber ich habe jemanden verloren, den ich von Herzen liebte, und ich bin traurig.

Nancy Guthrie

Hätte ich ihn nicht geliebt, gäbe es diese Qual nicht.

Nicholas Wolterstorff

Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit; und alle Welt vergehet mit ihrer Herrlichkeit. Es ist nur Einer ewig und an allen Enden, und wir in seinen Händen.

Matthias Claudius

War diese Welt so gut zu dir, dass du sie mit Bedauern verlassen müsstest? Es liegen bessere Dinge vor uns als alle, die wir zurücklassen.

C.S. Lewis

Woher ich kam, wohin ich gehe, weiß ich nicht! Doch dies: von Gott zu Gott, ist meine Zuversicht.

Friedrich Rückert

Wohin gehen wir? Immer nach Hause.

Novalis

Das Beste von allem: Gott ist mit uns.

John Wesley

Lasst mich in das Haus des Vaters gehen.

Papst Johannes Paul II.

Der Tod ist nicht der Schlusspunkt unseres Lebens, sondern höchstens ein Semikolon.

Detlev Fleischhammel

Personen in dieser Auswahl

Henri Nouwen, Charles Haddon Spurgeon, Dietrich Bonhoeffer, Alfred Delp, Martin Luther, Helen Keller, William Shakespeare, T.S. Eliot, Sophie Scholl, Augustinus von Hippo, Manfred Siebald, Paul Gerhardt

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