Welch eine Ehre wird es für einen Menschen sein, wenn Gott sich am Tag des Gerichts zu ihm bekennt und vor allen Menschen, Engeln und Teufeln erklärt, dass dieser Mensch vor seinen allsehenden Augen unschuldig und vollkommen steht, bekleidet mit vollkommener Gerechtigkeit und berechtigt zu ewiger Herrlichkeit und Seligkeit. Welch große Ehre wird ihnen dies vor den Augen jener gewaltigen Versammlung verleihen. Das wird eine unendlich größere Ehre sein, als wenn irgendein Mensch oder Engel erklären würde, er halte sie für aufrichtig und das ewige Leben gehöre ihnen. Was könnte eine größere Ehre sein als diese – von dem großen König und Herrn aller Dinge anerkannt zu werden?

Jonathan Edwards (1703–1758), Erweckungsprediger

Themen: Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Gnade & Erlösung, Sinn & Identität

Anlässe: Ermutigung

Jonathan Edwards

Jonathan Edwards (1703–1758) war ein puritanischer Theologe, Philosoph und Pastor, der im kolonialen Nordamerika vor allem in Massachusetts wirkte. Er gilt als Schlüsselfigur der ersten großen Erweckungsbewegung und Autor einflussreicher Predigten wie „Sinners in the Hands of an Angry God“, stand jedoch wegen strenger Abendmahlsregeln in Konflikten und verteidigte die Sklaverei. Heutigen Bibellesern begegnet er als tiefgründiger Ausleger der Souveränität Gottes und der Natur geistlicher Bekehrungserfahrungen.

Alle Zitate von Jonathan Edwards (154)

Mehr zu diesem Thema

Ich frage mich: Was bedeutet die Hölle? Ich behaupte: die Unfähigkeit zu lieben.

Fjodor Dostojewski

Gott hat die Ewigkeit in unser Herz hineingelegt und es mit Sehnsucht erfüllt.

John Piper

Wenn ich in mir ein Verlangen finde, das keine Erfahrung in dieser Welt stillen kann, ist die wahrscheinlichste Erklärung, dass ich für eine andere Welt geschaffen wurde.

C.S. Lewis

Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.

Jim Elliot

Ich möchte, dass ihr wißt: Wir werden Gottes Reich erreichen. Daher bin ich heute glücklich. Ich mache mir über nichts Sorgen. Meine Augen haben die Herrlichkeit des kommenden Herrn gesehen.

Martin Luther King

Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.

Dietrich Bonhoeffer

Wir wissen nicht, was kommt; aber wir wissen, wer kommt. Das heißt: die Angst verlieren, weil ich die letzte Wirklichkeit kenne.

Helmut Thielicke

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

Alle Zitate · lumen.bible

lumen.bible