Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick freigeben auf den Himmel.

Viktor Frankl (1905–1997), Psychiater

Quelle: Der Seele Heimat ist der Sinn (2005), S. 193

Themen: Leid & die Frage nach Gott, Hoffnung & Zuversicht, Glaube & Vertrauen

Anlässe: Trost, Ermutigung

Viktor Frankl

Viktor Frankl (1905–1997) war ein österreichischer Neurologe, Psychiater und Philosoph in Wien sowie der Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse. Bekannt durch sein Werk »… trotzdem Ja zum Leben sagen«, betonte der Überlebende nationalsozialistischer Konzentrationslager die Freiheit des Menschen, selbst unter schwerstem Leiden eine sinnstiftende Haltung einzunehmen. Für Bibelleser bieten seine Gedanken psychologische Anknüpfungspunkte für Seelsorge und Leidbewältigung, während Fachleute und Historiker einzelne autobiografische Darstellungen und methodische Prämissen seiner Sinnlehre kritisch diskutierten.

Alle Zitate von Viktor Frankl (10)

Mehr zu diesem Thema

In unserer eigenen Verwundung können wir zu Quellen des Lebens für andere werden.

Henri Nouwen

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Der Schmerz verlangt gehört zu werden. Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen, aber er schreit in unseren Schmerzen: Sie sind sein Sprachrohr, um eine taube Welt aufzuwecken.

C.S. Lewis

Wenn wir wie Trauben zertreten werden, können wir nicht an den Wein denken, der wir werden.

Henri Nouwen

Er hat beschlossen, mich nicht zu heilen, sondern mich zu halten. Je heftiger der Schmerz, desto enger Seine Umarmung.

Joni Eareckson-Tada

Möge ich das denkende Herz dieser Baracke sein. Ich möchte es wieder sein. Ich möchte das denkende Herz eines ganzen Konzentrationslagers sein.

Etty Hillesum

Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.

Paul Claudel

Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.

Dietrich Bonhoeffer

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