Ich erfahre, dass Nöte gut für mich sind. Ich habe es immer so erlebt. Nöte sind in der Hand des Heiligen Geistes gesegnete Mittel, um meine Verderbtheit, meinen Stolz, meine bösen Leidenschaften und meine maßlose Liebe zum Geschöpf zu unterwerfen. Nöte erweichen mein hartes Herz, bringen mich auf die Knie, mehren den Glauben, die Liebe, die Demut und die Selbstverleugnung. Nöte machen mich arm im Geist und zu nichts in meinen eigenen Augen.

John Angell James (1785–1859), Prediger

Themen: Leid & die Frage nach Gott, Demut & Stolz, Wachstum & Charakter

Anlässe: Trost, Zum Nachdenken

John Angell James

John Angell James war ein englischer kongregationalistischer Prediger und Schriftsteller, der von 1805 bis zu seinem Tod 1859 an der Carrs Lane Chapel in Birmingham wirkte. Bekanntheit erlangte er durch weitverbreitete Erbauungsschriften wie „The Anxious Inquirer“ sowie durch seinen Einsatz für persönliche Bekehrung, Seelsorge und Ernsthaftigkeit im Predigtdienst. Heutigen Bibellesern bieten seine Schriften praxisnahe Anregungen für die persönliche Glaubenspraxis und das geistliche Leben.

Alle Zitate von John Angell James (26)

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In unserer eigenen Verwundung können wir zu Quellen des Lebens für andere werden.

Henri Nouwen

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

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Der Schmerz verlangt gehört zu werden. Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen, aber er schreit in unseren Schmerzen: Sie sind sein Sprachrohr, um eine taube Welt aufzuwecken.

C.S. Lewis

Wenn wir wie Trauben zertreten werden, können wir nicht an den Wein denken, der wir werden.

Henri Nouwen

Er hat beschlossen, mich nicht zu heilen, sondern mich zu halten. Je heftiger der Schmerz, desto enger Seine Umarmung.

Joni Eareckson-Tada

Möge ich das denkende Herz dieser Baracke sein. Ich möchte es wieder sein. Ich möchte das denkende Herz eines ganzen Konzentrationslagers sein.

Etty Hillesum

Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.

Paul Claudel

Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.

Dietrich Bonhoeffer

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