Ich bete, o Gott, dass ich dich erkenne, dass ich dich liebe, damit ich mich an dir erfreue. Und wenn ich dies in diesem Leben nicht in Fülle tun kann, so lass mich wenigstens von Tag zu Tag voranschreiten, bis diese Freude zur Fülle gelangt.

Anselm von Canterbury (1033–1109), Theologe, Erzbischof

Themen: Gebet & Stille, Freude & Dankbarkeit, Gott, Jesus & Heiliger Geist

Anlässe: Zum Nachdenken

Anselm von Canterbury

Anselm von Canterbury (1033–1109) war ein aus Italien stammender Benediktinermönch, katholischer Theologe und Erzbischof von Canterbury, der als Mitbegründer der Frühscholastik gilt. Er prägte das Programm eines Glaubens, der nach rationaler Einsicht strebt („fides quaerens intellectum“), und formulierte den ontologischen Gottesbeweis sowie die Lehre von der stellvertretenden Genugtuung Christi. Für Bibelleser bleibt sein Werk ein klassischer Bezugspunkt für das theologische Verständnis der Versöhnung, auch wenn seine an mittelalterlichen Rechts- und Ehrbegriffen orientierte Argumentation bis heute kontrovers diskutiert wird.

Alle Zitate von Anselm von Canterbury (14)

Mehr zu diesem Thema

Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.

Oswald Chambers

Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.

Søren Kierkegaard

Mut ist Angst, die gebetet hat.

Corrie ten Boom

Beten ist Atem holen aus Gott.

Dietrich Bonhoeffer

Du kannst mehr tun, als beten, nachdem du gebetet hast, aber du kannst nie mehr tun als beten, ehe du gebetet hast!

Charles Haddon Spurgeon

Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.

Oswald Chambers

Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.

Augustinus von Hippo

Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.

Eugene Peterson

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