Ich glaube, dass nichts Grosses geschieht ohne Leiden und Demütigung und dass durch Demütigung und Leiden alles möglich ist.

John Henry Newman (1801–1890), Theologe, Kardinal

Themen: Leid & die Frage nach Gott, Demut & Stolz

Anlässe: Zum Nachdenken

John Henry Newman

John Henry Newman (1801–1890) war ein englischer Theologe, prägende Leitfigur der anglikanischen Oxford-Bewegung und späterer römisch-katholischer Kardinal, der vor allem in Oxford und Birmingham wirkte. Nach seinem von Zeitgenossen teils als Bruch empfundenen Konfessionswechsel im Jahr 1845 profilierte er sich durch einflussreiche Schriften zur organischen Lehrentwicklung, zur Rolle der Laien und zur Primatstellung des persönlichen Gewissens. Für Bibelleser heute bietet sein Denken wesentliche Impulse für das Spannungsfeld zwischen Schriftauslegung, kirchlicher Tradition und eigenverantwortlichem Glaubensurteil.

Alle Zitate von John Henry Newman (21)

Mehr zu diesem Thema

In unserer eigenen Verwundung können wir zu Quellen des Lebens für andere werden.

Henri Nouwen

Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Der Schmerz verlangt gehört zu werden. Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen, aber er schreit in unseren Schmerzen: Sie sind sein Sprachrohr, um eine taube Welt aufzuwecken.

C.S. Lewis

Wenn wir wie Trauben zertreten werden, können wir nicht an den Wein denken, der wir werden.

Henri Nouwen

Er hat beschlossen, mich nicht zu heilen, sondern mich zu halten. Je heftiger der Schmerz, desto enger Seine Umarmung.

Joni Eareckson-Tada

Möge ich das denkende Herz dieser Baracke sein. Ich möchte es wieder sein. Ich möchte das denkende Herz eines ganzen Konzentrationslagers sein.

Etty Hillesum

Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.

Paul Claudel

Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.

Dietrich Bonhoeffer

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