In der puritanischen Tradition verkörperte George Whitefield in seiner Predigt hervorragend ein klares Verständnis von göttlicher Souveränität und menschlicher Verantwortung. Er pflegte verlorene Sünder in eine Klemme zu bringen. Er betonte die Notwendigkeit der Buße. Aber der verlorene Sünder ist ein Sklave. Er kann nicht umkehren. Doch um gerettet zu werden, muss er umkehren. Er kann nicht. Er muss. Seine einzige Zuflucht ist, von sich selbst wegzuschauen auf den einen, der retten kann. Sein Ausweg ist versperrt. In ihm selbst gibt es keine Hilfe. Seine einzige Hoffnung ist, zu Gott um Erbarmen zu rufen. Und ein Gott der Barmherzigkeit wird niemals diejenigen stoßen, die im Glauben zu ihm kommen.
— Erroll Hulse (1931–2017), Pastor, Herausgeber, Autor und Mitbegründer des Banner of Truth Trust
Themen: Gnade & Erlösung, Schuld & Vergebung, Glaube & Vertrauen
Anlässe: Zum Nachdenken
Erroll Hulse
Erroll Hulse (1931–2017) war ein südafrikanisch-britischer reformiert-baptistischer Pastor, Autor und Verleger, der überwiegend in England sowie im südlichen Afrika wirkte. Als früher Geschäftsführer des Verlags Banner of Truth Trust und langjähriger Herausgeber der Zeitschrift Reformation Today prägte er die weltweite Wiederentdeckung puritanischer und reformatorischer Theologie. Heutigen Bibellesern vermitteln seine Schriften eine Verbindung von reformierter Gnadenlehre mit weltweiter Evangelisation und praktischer Gemeindefrömmigkeit.
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