Man sagt oft, dass Habsucht eine der vorherrschenden Sünden des Alters sei. Wie seltsam, dass dem so ist! Auf dem Weg fast am Ziel angelangt – und du belädst dich noch mit schwerem Lehm? Es ist fast Nacht, die Sonne geht unter. Denk an das Grab; der Körper neigt sich bereits nach unten, so richte das Herz nach oben.

Philip Henry (1631–1696), Puritanischer Prediger

Themen: Geld & Besitz, Zeit & Vergänglichkeit, Weisheit & Erkenntnis

Anlässe: Zum Nachdenken

Philip Henry

Philip Henry (1631–1696) war ein englischer presbyterianischer Prediger, der vor allem in Flintshire wirkte und nach der Uniformitätsakte von 1662 als Nonkonformist seine Pfarrstelle verlor. Er steht für eine praxisnahe puritanische Frömmigkeit, das Festhalten an der Gewissensfreiheit und prägte als geistlicher Mentor seinen Sohn, den Bibelkommentator Matthew Henry. Für Bibelleser heute bieten seine überlieferten Tagebücher und Zitate prägnante Impulse für das persönliche Gebetsleben und das Vertrauen auf Gottes Vorsehung.

Alle Zitate von Philip Henry (6)

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Gott hat uns erschaffen, um Menschen zu lieben und Dinge zu benutzen. Unser Problem ist, dass wir Dinge lieben und Menschen benutzen.

Unbekannt

Mein Bankier ist der liebe Gott. Er sorgt dafür, dass immer etwas da ist.

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Durch Gottes Gnade sehen meine Augen nicht auf die leeren Vorratskammern und das leere Portemonnaie, sondern auf die Reichtümer unseres Herrn allein.

George Müller

Aus einem leeren Beutel Geld zählen, aus den Wolken Brot backen, das ist unseres Herrgotts Kunst allein. Dennoch tut er's täglich. Er macht aus nichts alles.

Martin Luther

Die Sorge um mein tägliches Brot ist eine materielle Frage. Sie Sorge um das Brot meines Bruders ist eine geistliche Frage.

Nikolai Berdjajew

Nichts, was du nicht weggegeben hast, wird jemals wirklich dir gehören.

C.S. Lewis

Materieller Wohlstand ist entweder ein Fenster, durch das wir Gott sehen, oder ein Spiegel, in dem wir uns selbst sehen.

Warren Wiersbe

Was der Mensch liebt, das ist sein Gott. Denn er trägt es in seinem Herzen, er bewegt es Tag und Nacht in sich, er schläft mit ihm und wacht mit ihm, es sei, was es sei, Reichtum oder Geld, Vergnügen oder Ehre.

Martin Luther

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