Man kann lernen, im Alltag tote Augenblicke, in denen man nichts tun kann, in denen man warten und anstehen muss, durch Gebet zu heiligen.
— Karl Rahner (1904–1984), Theologe
Quelle: Von der Not und dem Segen des Gebetes, Herder 2021 (Neuausgabe), S. 88
Themen: Gebet & Stille, Wachstum & Charakter, Geduld & Warten
Anlässe: Ermutigung, Zum Nachdenken
Karl Rahner
Karl Rahner (1904–1984) war ein deutscher Jesuit und katholischer Dogmatiker, der als Universitätsprofessor in Innsbruck, München und Münster lehrte. Er prägte als Berater maßgeblich das Zweite Vatikanische Konzil und verband christliche Dogmatik mit moderner Philosophie, wobei sein Konzept des „anonymen Christentums“ konservative theologische Kritik hervorrief. Für heutige Bibelleser bietet sein Denken Zugänge, theologische Grundaussagen im Horizont existenzieller menschlicher Erfahrung und säkularen Denkens zu reflektieren.
Alle Zitate von Karl Rahner (23)
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Wenn wir beten, bleiben die Umstände oft die gleichen, aber wir werden anders.
Oswald Chambers
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden.
Søren Kierkegaard
Mut ist Angst, die gebetet hat.
Corrie ten Boom
Beten ist Atem holen aus Gott.
Dietrich Bonhoeffer
Charles Haddon Spurgeon
Das Gebet rüstet uns nicht für größere Werke aus – das Gebet ist das größere Werk.
Oswald Chambers
Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.
Augustinus von Hippo
Gebete sind Werkzeuge nicht zum Tun oder Bekommen, sondern zum Sein und Werden.
Eugene Peterson