Man kommt nicht durch viele Tränen in den Himmel; aber wohl gibt's viele Tränen, bevor man in den Himmel kommt.

Hermann Heinrich Grafe (1818–1869), Kaufmann, Laientheologe, Kirchenliederdichter, Begründer der Freien evangelischen Gemeinden

Themen: Trauer & Trost, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod

Anlässe: Trost

Hermann Heinrich Grafe

Hermann Heinrich Grafe (1818–1869) war ein deutscher Kaufmann, Laientheologe und Kirchenliederdichter im bergischen Elberfeld und Barmen. Er gründete 1854 die erste Freie evangelische Gemeinde in Deutschland und vertrat das Konzept einer staatsunabhängigen Freiwilligkeitsgemeinde, womit er mit der damaligen Volkskirche brach und theologische Debatten mit Landeskirchlichen sowie Baptisten führte. Für Bibelleser heute steht sein Wirken für den Impuls zu persönlicher Glaubensentscheidung und einer überkonfessionellen geistlichen Einheit aller Gläubigen.

Alle Zitate von Hermann Heinrich Grafe (118)

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Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Ein Jesus, der nie weinte, könnte nie meine Tränen abwischen.

Charles Haddon Spurgeon

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

Anfälle von Niedergeschlagenheit überkommen die meisten von uns. Wie fröhlich wir auch gewöhnlich sein mögen, wir müssen zeitweise niedergeschlagen sein. Die Starken sind nicht immer kräftig, die Weisen nicht immer bereit, die Tapferen nicht immer mutig, und die Fröhlichen nicht immer glücklich.

Charles Haddon Spurgeon

Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.

Martin Luther

Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.

Dante Alighieri

Der Tod ist nicht mehr als das Hinübergehen von einem Raum in einen anderen. Aber da ist ein Unterschied für mich, wisst ihr. Denn in jenem anderen Raum werde ich sehen können.

Helen Keller

Was wir einst genossen und tief geliebt haben, können wir niemals verlieren, denn alles, was wir tief lieben, wird ein Teil von uns.

Helen Keller

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