Zitate von Hermann Heinrich Grafe

Hermann Heinrich Grafe (1818–1869) — Kaufmann, Laientheologe, Kirchenliederdichter, Begründer der Freien evangelischen Gemeinden · evangelisch-freikirchlich · Deutschland

Hermann Heinrich Grafe (1818–1869) war ein deutscher Kaufmann, Laientheologe und Kirchenliederdichter im bergischen Elberfeld und Barmen. Er gründete 1854 die erste Freie evangelische Gemeinde in Deutschland und vertrat das Konzept einer staatsunabhängigen Freiwilligkeitsgemeinde, womit er mit der damaligen Volkskirche brach und theologische Debatten mit Landeskirchlichen sowie Baptisten führte. Für Bibelleser heute steht sein Wirken für den Impuls zu persönlicher Glaubensentscheidung und einer überkonfessionellen geistlichen Einheit aller Gläubigen.

Epoche: Erweckung & 19. Jahrhundert

Wiederkehrende Themen: Glaube & Vertrauen, Gnade & Erlösung, Demut & Stolz, Liebe, Wachstum & Charakter, Nachfolge & Jüngerschaft, Sinn & Identität, Schuld & Vergebung

Zitate von Hermann Heinrich Grafe

Untersuche nicht, wie du den Heiland hast, sondern fasse es nur, dass er dich hat.

Hermann Heinrich Grafe

Nach dem Recht soll ich Gott lieben, nach der Gnade kann ich es.

Hermann Heinrich Grafe

Es sind viel mehr Leute aus Furcht fromm als aus Liebe, und das ist nicht evangelisch.

Hermann Heinrich Grafe

Ich kann mich nicht besser vergessen, als wenn ich an den Heiland denke, der mich nie vergisst.

Hermann Heinrich Grafe

Es gehört noch mehr Gnade dazu, aus einem selbstgerechten Pharisäer einen armen Sünder zu machen als aus einem armen Sünder einen Gerechten.

Hermann Heinrich Grafe

Nicht was wir wissen, sondern was wir leben, macht uns zu Christen.

Hermann Heinrich Grafe

Wer am meisten des andern Last tragen kann, ist der stärkste Christ.

Hermann Heinrich Grafe

Es gibt Christen, welche aus dem Glauben ein System machen; ich will lieber eine Herzensangelegenheit daraus machen.

Hermann Heinrich Grafe

Seine Sünden zu erkennen ist bitter. Seine Sünden zu bekennen ist sauer. Süß aber ist die Vergebung, wodurch Gott die Sünden vergibt.

Hermann Heinrich Grafe

Der Heiland gewinnt mein Herz für sich, indem er mir sein Herz für mich zeigt.

Hermann Heinrich Grafe

Es gibt Zeiten der Dürre für das innere Leben, die dazu dienen sollen, den falschen Umfang des Glaubens auf seine wahre Güte einzutrocknen.

Hermann Heinrich Grafe

Wir ärgern uns so viel, als wir nicht frei von uns selbst sind.

Hermann Heinrich Grafe

Die Kunst zu warten, versteht nur der Glaube, der seine Sache nicht verloren gibt.

Hermann Heinrich Grafe

Die Versöhnung mit Gott versöhnt mich auch mit dem Leben.

Hermann Heinrich Grafe

Meine Sünde treibt mich zu Jesus, und seine Gnade fesselt mich an ihn.

Hermann Heinrich Grafe

Derselbe Stern, der hier als Abendstern die Nacht meines Lebens erhellt, wird dereinst als Morgenstern mir in der Auferstehung leuchten.

Hermann Heinrich Grafe

Ein jeder hält seinen eigenen Pfahl im Fleische für den empfindlichsten, weil er den des anderen zu wenig kennt.

Hermann Heinrich Grafe

Die rechte evangelische Predigweise besteht darin, nicht nur über die Liebe Gottes, sondern aus ihr heraus zu reden.

Hermann Heinrich Grafe

Je mehr mich Christus beherrscht, desto freier bin ich.

Hermann Heinrich Grafe

Man muss sich nur darein finden können, aus Gnaden selig zu werden, und man ist selig.

Hermann Heinrich Grafe

Im Reich Gottes sind die Kopien verpönt. Jeder Wiedergeborene hat das Leben Christi als sein eigenes.

Hermann Heinrich Grafe

Wo wir das Feuer der Liebe Christi empfinden, da fragen wir nicht lange, auf welchem Herd es brennt.

Hermann Heinrich Grafe

Der Glaube ohne Anfechtung ist wie die Wahrheit ohne Widerspruch: tot.

Hermann Heinrich Grafe

Es ist nicht nötig, jedes Mal viel in Gottes Wort zu lesen; aber was man liest, muss man ganz lesen, ganz in sich aufnehmen.

Hermann Heinrich Grafe

Es ist besser, über seinen Hochmut gedemütigt als über seine Demut hochmütig zu werden.

Hermann Heinrich Grafe

Wo die Welt gern glaubt, da sorge du; und wo die Welt gern sorgt, da glaube du.

Hermann Heinrich Grafe

Die tiefste Anbetung Gottes hat keine Worte. Wenn ich mich mit meinem Bewusstsein in Christus verliere, habe ich alles in ihm, und er wird mir alles.

Hermann Heinrich Grafe

Wir baun auf deine Gnade, die du uns frei geschenkt auf unsrem Lebenspfade, so reich und unbeschränkt: Sie lässt für alle Sünden in deinem Opferblut uns stets Vergebung finden, verleiht uns Trost und Mut.

Hermann Heinrich Grafe

Das Bekenntnis unsrer Schwäche erfordert eine gewisse Stärke.

Hermann Heinrich Grafe

Man kommt nicht durch viele Tränen in den Himmel; aber wohl gibt's viele Tränen, bevor man in den Himmel kommt.

Hermann Heinrich Grafe

Auf ihn will ich mich ganz verlassen! Dann werde ich nie verlassen sein.

Hermann Heinrich Grafe

Nimm mich, Herr Jesus, ganz, wie ich bin, und mache mich ganz, wie du mich haben willst!

Hermann Heinrich Grafe

Gott lässt uns im Leben so oft die selben Lektionen aufsagen, weil wir sie so leicht vergessen.

Hermann Heinrich Grafe

Wenn der Weg Gottes unserem Weg schneidend begegnet, gibt es einen Kreuzweg.

Hermann Heinrich Grafe

Man wird immer am wirksamsten das Evangelium verkündigen, wenn die Personen, an welche man sich wendet, fühlen, dass man aus Liebe zu ihnen spricht.

Hermann Heinrich Grafe

Um zu wissen, was meine Werke vor Gott wert sind, muss ich mich fragen, was ich tun würde, wenn mich kein Mensch sähe und beurteilte.

Hermann Heinrich Grafe

Je weniger Gepäck, desto leichter reist man - auch durch dies Leben der ewigen Heimat zu.

Hermann Heinrich Grafe

Wer es allen recht machen will, wird selten das Rechte treffen.

Hermann Heinrich Grafe

Viele leben fürs Wissen und wissen doch nicht zu leben.

Hermann Heinrich Grafe

Das wahre Bibellesen findet dann statt, wenn in den sichtbaren Worten deren unsichtbarer Geist mich anspricht, mich erfasst, mich durchdringt, mich, überwältigt, mich beherrscht.

Hermann Heinrich Grafe

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Belege: wikipedia.org, christliche-gedichte.de, feg-barmen.de, gftp.de

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