Moderne Leser sind oft schockiert über den Gedanken, dass Gott bereit sein sollte, eine große Zahl von Menschen zu töten, um den Überlebenden eine Lehre zu erteilen. Johannes [in der Offenbarung] sieht die Tatsache des Todes realistischer. Alle Menschen müssen sterben, und das Fragezeichen, das der Tod über ihre Existenz setzt, ist genau dasselbe, ob sie nun früh oder spät sterben, allein oder in Gesellschaft, gewaltsam oder in ihren Betten. Ihr letztes Schicksal wird weder durch den Zeitpunkt noch durch die Art ihres Todes bestimmt – wie der vorzeitige Tod der Märtyrer beweisen sollte –, sondern durch das Öffnen der himmlischen Bücher und durch die wahren und gerechten Urteile, die vom großen weißen Thron ausgehen.
— George Bradford Caird (1917–1984), Bibelwissenschaftler
Bibelstelle: REV.20.12
Themen: Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Zeit & Vergänglichkeit, Leid & die Frage nach Gott
Anlässe: Zum Nachdenken
Alle Zitate von George Bradford Caird (3)
Mehr zu diesem Thema
Ich frage mich: Was bedeutet die Hölle? Ich behaupte: die Unfähigkeit zu lieben.
Fjodor Dostojewski
Gott hat die Ewigkeit in unser Herz hineingelegt und es mit Sehnsucht erfüllt.
John Piper
C.S. Lewis
Jim Elliot
Martin Luther King
Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.
Dietrich Bonhoeffer
Helmut Thielicke
Charles Haddon Spurgeon