Mein Gebet gestern Abend war, dass Gott meine liebe Frau in dieser Prüfung stärken möge. Zwei Stunden später ging die Kleine heim zum Herrn. Mir ist vollkommen bewusst, dass das liebe Kind beim Herrn Jesus viel besser aufgehoben ist als bei uns; und wenn ich weine, dann weine ich vor Freude.

George Müller (1805–1898), Evangelist

Themen: Trauer & Trost, Ewigkeit & Hoffnung über den Tod, Glaube & Vertrauen

Anlässe: Trost, Abschied & Beerdigung

George Müller

George Müller (1805–1898) war ein aus Preußen stammender Prediger und Waisenhausleiter im englischen Bristol sowie eine führende Gestalt der frühen Brüderbewegung. Er wurde bekannt durch den Aufbau von Waisenhäusern für über zehntausend Kinder, deren Unterhalt er ohne Spendenwerbung und Schulden allein durch Gebet finanzierte. Bibellesern gilt er als Beispiel für konsequentes Gottvertrauen im diakonischen Handeln, während seine Haltung in der Bethesda-Kontroverse 1848 die Spaltung in Offene und Exklusive Brüder mitprägte.

Alle Zitate von George Müller (94)

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Letztlich bedeutet Trauern, dem ins Auge zu sehen, was uns verwundet, in der Gegenwart Dessen, der heilen kann.

Henri Nouwen

Ein Jesus, der nie weinte, könnte nie meine Tränen abwischen.

Charles Haddon Spurgeon

Der Tod ist seinem Wesen nach beseitigt, nur sein Schatten bleibt … Niemand fürchtet sich vor einem Schatten, denn ein Schatten kann einem Menschen nicht einmal für einen Augenblick den Weg verstellen. Der Schatten eines Hundes kann nicht beißen; der Schatten eines Schwertes kann nicht töten.

Charles Haddon Spurgeon

Anfälle von Niedergeschlagenheit überkommen die meisten von uns. Wie fröhlich wir auch gewöhnlich sein mögen, wir müssen zeitweise niedergeschlagen sein. Die Starken sind nicht immer kräftig, die Weisen nicht immer bereit, die Tapferen nicht immer mutig, und die Fröhlichen nicht immer glücklich.

Charles Haddon Spurgeon

Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst, wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.

Martin Luther

Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.

Dante Alighieri

Der Tod ist nicht mehr als das Hinübergehen von einem Raum in einen anderen. Aber da ist ein Unterschied für mich, wisst ihr. Denn in jenem anderen Raum werde ich sehen können.

Helen Keller

Was wir einst genossen und tief geliebt haben, können wir niemals verlieren, denn alles, was wir tief lieben, wird ein Teil von uns.

Helen Keller

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